„(…) Ing. Rudolf Leeb: „Auch zahlreiche Hausmittel wie z.B. ein mit Hundehaaren gefüllter Strumpf, Mottenkugeln und WC-Duftsteine, Urin von marderfeindlichen Haustieren (z.B. Hunde) und Plastiksackerl über den Scheibenwischern, zeigen nur begrenzte Wirkung. Das neueste Hausmittel bzw. Marderschreck sind mit Wasser gefüllte PET-Flaschen.“ Dabei werden durchsichtige Mineralwasser- bzw. Fruchtsaftflaschen (ohne Etikett) mit Wasser gefüllt und um bzw. auf dem Auto platziert. Sie sollen Marder davon abhalten, sich am Auto zu schaffen zu machen. Warum ist das so? Sind es Lichtspiegelungen oder schreckt sich der Marder gar vor seinem eigenen Spiegelbild? Keiner weiß es so ganz genau.
Die Praxis aber zeigt: Autofahrerinnen und Autofahrer, die es – etwa im Burgenland – mit einer Anti-Marder-Flasche versucht haben, schwören drauf. „Und täglich werden es mehr“, weiß Leeb aus der Praxis. Im Extremfall sind sogar zwanzig Flaschen auf oder rund um ein Fahrzeug drapiert. „Hilft es nichts, so schadet es auch nicht“, meint Ing. Leeb zu diesem recht kostengünstigen Versuch der Marder-Abwehr.“
—
Hilft es nichts, so schadet es auch nichts. Grossartig. Oder auch: Man kann es machen, oder auch nicht. Super. Man könnte es also sein lassen, aber man könnte es auch machen. Man kann es versuchen, oder eben nicht. Wenn man es nun aber versucht („…mein lieber Sokrates…,“), so schadet es aber auch nicht. Ein Auto mit Wasserflaschen drumherum sieht allerdings ziemlich bescheuert aus. Mir ist das aber andererseits egal, weil:
Grossartig und gar nicht bescheuert war hingegen das vergangene Wochenende, ein sog. Bloggertreffen, zu dem die wunderbare Frau punktum geladen hatte. Und alle Teilhabenden sind leibhaftige (und v.a. wahrhaftige) Menschen gewesen, die ich niemals kennenlernen hätte können ohne dieses ja verdammich rein schnöde-virtuelle Medium: „Blog“. Ein sehr herzliches Merci, einen ebensolchen Gruß an alle Dagewesenen und auf ein Neues und bis ganz bald! ;-)


