Für eine gerechte Grundsteuer in Baden-Württemberg / Modellwechsel jetzt!


Das in Baden-Württemberg verwendete Bodenwertmodell ist bei weitem das ungerechteste Modell, das die größten Unterschiede bei der neuen Grundsteuer erzeugt.

Deshalb fordern wir, dass das Bodenwertmodell in Baden-Württemberg durch ein anderes Modell abgelöst wird, bei dem die Grundsteuer ausgewogen und gerecht verteilt wird.

Link zur Petition bei openPetition:

Für eine gerechte Grundsteuer in Baden-Württemberg

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Begründung:

Es ist kein Zufall, dass von den 2,8 Millionen Einsprüchen gegen die neue Grundsteuer die Hälfte aus Baden-Württemberg kommen. Es ist das einzige Bundesland, das bei der Berechnung der Grundsteuer das „Bodenwertmodell“ verwendet, das nur auf der Grundstücksfläche und dem Bodenrichtwert basiert. Es erzeugt extreme Unterschiede bei der Höhe der neuen Grundsteuer und führt bei 1-3 Familienhäusern mit relativ großen Grundstücken und hohen Bodenrichtwerten zu regelrechten Grundsteuer-Exzessen. Beispiele dazu werden weiter unten aufgeführt.

Wir erkennen an, dass eine Grundsteuer sozial ausgewogen sein muss und es dabei auch zu unterschiedlichen Belastungen kommen kann. Da die Grundsteuer ein Beitrag aller Bürgerinnen und Bürger zur Finanzierung der kommunalen Infrastruktur darstellt, sind aber diese extremen Unterschiede nicht gerechtfertigt.

Bei anderen Modellen, wie z.B. beim bayerischen Modell, ist das nicht der Fall. In diesem Modell fließt neben der Grundstücksfläche nur noch die Wohnfläche ein. Man kann also bei dem bayerischen Modell nicht von einem „Bürokratiemonster“ sprechen. Es ist einfach, gut zu durchschauen und von keinem Gutachterausschuss für die Bodenrichtwerte abhängig. Veränderungen ergeben sich ausschließlich über den Hebesatz der Kommune. Das Modell erzeugt keine so eklatanten Unterschiede zwischen den einzelnen Bescheiden und ist wesentlich ausgewogener.

Auch das niedersächsische Grundsteuermodell basiert auf dem bayerischen Modell, beinhaltet aber noch einen „Lagefaktor“, bei dem der Bodenrichtwert des Grundstücks ins Verhältnis zum durchschnittlichen Bodenwert der Kommune gesetzt wird.

Beispiel 1:
1 Fam.-Haus (Grundstück 1602m², Wohnfläche 175m²)
5.130 € Grundsteuer BW (Tübingen mit Hebesatz 350%)
1.033 € Grundsteuer Bayern (München, Hebesatz 824%)
1.549 € Grundsteuer Niedersachsen
(Bei einem Hebesatz von 824%, „gute Lage“)

Beispiel 2:
3-Zi ETW (Grundstücksanteil 25m², Wohnfläche 86m²)
67 € Grundsteuer BW (Freiburg mit Hebesatz 235%)
256 € Grundsteuer Bayern (München Hebesatz 824%)
385 € Grundsteuer Niedersachsen
(Bei einem Hebesatz von 824%, „gute Lage“)

Wir sind eine Gruppe, die von der neuen Grundsteuer extrem belastet ist und bitten Sie, unsere Petition zu unterstützen und zu verbreiten.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung,
BI Gerechte Grundsteuer BW, Tübingen

ludrig

23.04 uhr, wieder abermals höchste zeit zum bette./ dies ist gelaufen, jenes lief, weiteres wird. wie ja immer alles läuft, laufen wird, gelaufen sein wird oder lief. was wollte man schon mehr, immerhin ists bereits mitte märz. wobei, der märz wird ja zum april seit ein paar jahren. märz klang immer ein wenig besser früher. nun eben: april. WOBEI, eigentlich müsste ja aus dem märz der februar werden, klimatisch, aber nicht alles ist ja klimatisch. vieles ist ja auch politisch, oder wenigstens wirtschaftlich, manchmal privat.

es hätte ja andererseits bitte schon auch nochmal schneien können, wenigstens EINMAL noch 6 tage so richtig kalt und schnee, fürs gefühl, irgendein gefühl. eiszapfen von der dachrinne mit dem außenbesen abschlagen, dachlawinen, schneeschippen um 6 uhr morgens und der diesel springt nicht an. alles einerseits DAHIN, aber dennoch andererseits sind es noch viele wochen bis zum frühstück im schlafanzug und barfuß oder wahlweise dem feierabendschnaps oben-ohne auf der – zugegeben – ludrigen sonnenterrasse.

„terrasse“ schreibt man ja, ähnlich wie „cassette“ oder „kassette“, mit zweimal „r“ und zweimal „s“. WIE OFT habe ich das nachschlagen müssen in meinem langen lotterleben. ähnlich wie „reparatur“ oder „reperatur“. oder „knöchelverzeichnis“. es ist peinlich, ja sehr. aber je öfter sich diese dinge einhaken, desto mehr setzen sie sich fest in der hirnrinde der spontan umfassenden verunsicherung oder den ganglien des sprachlichen kontrollverlustes. ein diesbezüglicher binnenstress macht irgendwann dann fast alles an ratio unmöglich. ähnlich bei namen, die man immer kannte, aber die einem spontan nicht mehr einfallen, just in dem moment, in dem man unvermittelt und ohne vorbereitung auf die entsprechenden personen trifft. und nicht weiss, schwitzend, wie man nun ansprechen soll.

es sei, ACH, jedoch allen diesen dingen und gegebenheiten mitsamt verhältnismäßigkeien auch einmal gegönnt, dass sie sich hie und da auch mal über einen erheben können. diese sachen und verhältnismäßigkeiten kichern dann gewiss oder halten sich den bauch vor lachen, und das dürfen sie ja auch. wenn sie einen einmal in den superkeller schicken. immerhin haben wir sie ja selbst erschaffen und zu komplizen gemacht, ohne sie vorher detailliert dazu zu befragen. und man muss ja nicht immer das letzte wort haben.