Ereign.

Wir leben ja in Zeiten, in denen sich die Ereignisse überstürzen. Derzeit überstürzen sich demzufolge auch bei mir die Ereignisse. Ich habe also aus einem Überdruss heraus den Ereignissen ausrichten lassen, sie mögen sich bitte künftig anderswo überstürzen und nicht ausgerechnet bei mir. Nach kurzer Bedenkzeit teilten mir die Ereignisse dann freundlich mit, dass sie sich in der nächsten Zeit nicht über mich stürzen werden.

10 Gedanken zu „Ereign.“

  1. Wenn dieser letztgenannte Umstand auch kein Ereignis im engeren Sinne ist, so doch zumindest ein erfreulicher Sachverhalt! Auch an Sachverhalten herrscht ja selten ein Mangel, wenn sie sich auch wesensgemäß selten ‚überstürzen‘. Allerdings gibt es solche und solche. Ich wünsche Ihnen ebenletztere! MfG
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  2. REPLY:
    ich gebrauche die bezeichnung „sachverhalt“ ja gerne für meine bescheidenen bildnerischen arbeiten. insofern handelt es sich bei ‚ereignissen‘ um flachware, deren plastische eigenschaften sich auf rahmung, hängung und verkauf beziehen. das muss ich mir jedenfalls selber immer wieder eintrichtern, ebenso, wie jetzt – nach einem ereignisreichen tage in der großen U2-stadt – ein gläschen edekamerlots.

  3. hm…. der chrakter der ereignisse ist ja zumeist eher verhangen. …. ich meine ja nur… nicht, dass jetzt die ereignisse vollkommen entgegen Ihrer ansage sich gänzlich ereignisentgegengesetzt verhalten?

  4. REPLY:
    auch ohne ereignisse gibt es ja gottlob immer noch die verhaltenen dinge, wie etwa post vom regierenden bürgermeister, knäckebrot, sekundäre weibliche geschlechtsmerkmale und den benzinpreis (um nur einige zu nennen).

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