/zwei bier chicago

zweibierchicago

/dieses ist verkauft und hängt seit einem Jahr im Zusichkomm-Raum einer Praxis, in der innere Spiegelungen vorgenommen werden, teils nach freiwilliger Einnahme von Propofol. Der Ankauf für diese Praxis und die Hängung in jenem Bereich beweist für mich eine gehörige Portion ordentlichen Humors seitens der Praxisbetreiber. Darüber habe ich mich sehr gefreut, auch ganz jenseits der Geldsumme.

my_space

/dieses in Öl aus 2006/2008 auf 25x20cm hängt derzeit in Mannheim und wird wohl am kommenden Sonntag geflissentlich verpackt werden, myspace. Theoretisch wäre es noch zu haben für 800,00.

ouvert

/und dieses hing schon in 25x20cm UNgerahmt bei sakamotocontemporary in 2008 in Berlin und eine SUPERsexy BackGround-Sängerin mit Strumpfhaltern und zur Schow getragener Zungenspitze mit Ring (?) aus dem Ensemble von COSMIC-schorsch, der während der/meiner Ausstellung einen Gig hatte („Die Welt ist schön!“…/Friedrich Rückert) in den Räumlichkeiten der Galerie, war sehr moralisch empört, was sie mir dann auch vehement (und mit Zisch…) und mit bösen Worten und Blicken am Konzertabend fauchend zu- und vorwarf. /Das war schon sehr, sehr komisch, haha! /(für’s Schlafzimmer, 800,00)

indianerin

Dieses hängt, nach mannigfacher Überarbeitung, auch jetzt in Mannheim, in 25x20cm, betitelt als „Frau mit Pistole“, gerahmt noch jederzeit für 800,00 zu haben. Im Grunde aus 2006, überlasiert in 2010, handelt es sich in Schlichtheit und Fläche doch um einen reflektierten Ist-Zustand meines malerischen und inhaltlich-reflektierten Ist-Zustandes. Weniger malerisch, mehr inhaltlich, jedenfalls knapp und filmisch, mit Sicherheit durchdacht und im Duktus szenisch heruntergebrochen. (Lieber Landschaft malen als Frauen malen. Traktoren oder Kreise. Gerne in Grün diese, und unkomplementär, psychische Komponenten vermeiden.) etc. ;-)

ferrari

Dies ist der Ausschnitt einer Einladungskarte der Künstlergruppe „Die Weissenhofer“ aus dem Jahre 2000 für eine Ausstellung in der Simultanhalle in Köln. Habe das beim Aufräumen unlängst wiedergefunden. Es ging um „Vorbilder“ und ich schrieb den Namen einer gerade/soeben verstorbenen VIP-Größe auf das Schild. Während der Foto-Aufnahmen fuhr ein Zug über die Deutzer Brücke und eine Vielzahl von Menschen, die uns aus dem Zugfenster beobachteten, riefen sogleich lautstark herüber „LO-LO-FERR-ARI, LO-LO-Ferra-Ri!“. /Ich behalte das in guter Erinnerung, auch, weil der Kirschkern damals gerade fünf Monate alt war und ich sehr glücklich. Die Ausstellung hiess dann, so haben wir sie genannt: „Stimulate me simultaneously!“ /Wir hatten damals immer echt gute Ideen!

5 Gedanken zu „/zwei bier chicago“

  1. Die Frau mit der Knarre gefällt mir; besonders der Gesichtsausdruck. Und die Körperhaltung samt Brüsten und Bauchnabel. Hätte ich die Moneten, ich würde es sofort kaufen. Aber wie wärs mit Tauschen? : )

  2. Dankesehr!
    Und Ihnen auch…
    und überhaupt, ich hab da was vergessen,
    am Nikolaustag…
    aber das wird nachgeholt…
    morgen…
    unterm Baum…
    ;-)
    jetzt erstmal [macht] hoch die Glühweintassen[tür] ;-)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.