schöne mirage

kirchfembach

guitarren, akkordeonmassagen südfranzösich geschrammelt, mit pollensäckchen in schönem stoff gegen motten zwischen und bei eher altmodischen blusen, dazu in etwas wintermoll und alles wird gut /-melodie, (warum denn nicht, wenn alle über was anderes quatschen). die organisten freuts sowie die organisatoren und deren organisation, nochmals dazu dreingabe: posaunen ungedämpft mit diesen kaffeefiltern vorm gebläse. /leise rieselt eben manchmal der schnee und sein regen, wenns unbedingt sein muss.

5 Gedanken zu „schöne mirage“

  1. Es ist der Gemeinde ja ein Wohlgefallen, wenn der Organist wohl etwas sieht, aber nicht gesehen wird, doch mit dem Hören ist es spiegelverkehrt: dass man ihn höre, ist ein Schönes, nicht dass man von ihm gehört werde. Allerdings hängt das Wohlgefallen und die Gedankenrichtung auch vom Organisten ab. Manchen hörte man lieber nicht und sähe auch nicht das Muster der Krawatte und was er sonst so treibt!

      1. Huch bzw. schön!

        Rätsele jetzt übrigens doch (mein Sonntagsrätsel), ob das Foto Organistisch-Kirchenbauliches, Handwerklich-Nivellierlaserartiges oder schlicht Automobiles darstellt. Der Mensch aber hieniden muss nicht alles wissen.

  2. Der Organist oder die Organistin kann so mit einem flinken Blick vom Spieltisch aus nach rechts sehen, wann ein Zeichen vom Altar kommt, musikalisch loszulegen. Spiegel habe ich schon oft gesehen, noch nie aber z w e i Spiegel, was der komplizierten Verortung des Instrumentes auf der zweiten Empore einer ohnehin schon kleinen uralten Kirche zuzuschreiben ist. Die technische Umsetzung bravourös: Ein herkömmlicher Aussenspiegel wirft den Blick auf einen (ich glaube) LKW Zweitseitenspiegel, der am barocken hölzern kassettierten Tonnengewölbe angebracht ist, und von dort nach unten zum Altarraum.

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