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Abt. Nächstenliebe

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(Endlich! Erste Ausfahrt ins Grüne.)

Erheblicher Übersprung. Alle aufgeklärt Säkularisierten bemängeln ja stets christlich-weltanschauliches Alltagswirken, im Künstlerischen wird sich zudem ganz besonders gerne lustig gemacht vom intellektgeschwängertem Hochross including tätschelnd Buddah, Lacher und Applaus sind sowieso dann garantiert.

Jene künstlerischen Mainstreamreligionsschimpfer haben überwiegend meist auch keinerlei Problem damit, in Sakralräumen dann gelegentlich sowohl auszustellen, als auch Ankäufe spirituellerseits gerne zu akzeptieren und dem Priesterpersonal herzlich die Hände zu schütteln, spätestens bei Scheckübergabe.

Insgeheim werden dann oft die seit Geburt bezahlten Kirchensteuern durchgerechnet und ob sich das wohl gelohnt und gegengerechnet habe.

Gerne werden ja auch Seifen aus klösterlicher Herstellung gekauft, nicht ohne Betonung bei Verschenkung der eigenen Aufgeklärtheit und Bewunderung für Hildegard von Bingen.

Aber wenn es dann ans Eingemachte gehen sollte, zum Beispiel ans Sterben oder fürchterliche Gebrechen, speziell plötzlich und unerwartet, einem selbst wiederfahren oder einem angehörigen oder anbefreundeten Menschen, dann wird doch gerne bei der Bettenwahl auf ein „Christliches Haus“ zurückerinnert und gegriffen, natürlich nicht ohne den Elan und Einsatz der dort Beschäftigten voll Überschwang zu würdigen, auch wenn zu wissen man glaubt, dass man selbstverständlich erhaben darüber.

Das, liebe aufgeklärte und klug denkende Leute, kotzt* mich an Euch und eurem ewig kurznäsigen Kirchenbashing an.

*pardon

Ich bin sehr froh, dass es sowas, ein solches Krankenhaus, überhaupt noch gibt. Und die alte Dame auch.

/…

„christliches Paarungshaus“ – mich verhört, lustig, weiss aber nicht mehr das Original.

Kleines Arbeiten die kleinen Tage in einem kleinen Städchen an der A9 in Richtung Berlin, viele Stolpersteine dort. An einer Barockfassade* die letzten Reste der einstmaligen Gestaltung eingemessen und sorgfältig buntgezeichnet und ich war selbst erstaunt, wie viel sich da dann noch herauslesen und rekonstruieren lässt.

/*eines ehemaligen „Bäderhauses“, der Kollege sagt, das war wohl ein bisschen das barocke Bordellchen vor Ort, „schau hier, das Anbahnungszimmer…“ und grinst dazu so schön, wie ich ihn schon lange nicht mehr habe grinsen sehen.

Im Ministerium sitzt jemand, die’s oder der’s gut mit mir meint. Nächste Runde, Danke!

Die Kirschkern ist muttersprachlich/(vatersprachlich)-deutsch die Beste ihrer französischen Schulklasse im Fach Französisch, in Frankreich, im Tal der Loire irgendwo in der gallischen Pampa. Kurios, mir gefällt das. Sie hingegen wiegelt ab, wie so oft ein wenig, der Lehrer würde ja schließlich ihre Grammatikfehler nicht in die Bewertung miteinbeziehen.

Und der X schleicht unvermittelt seit gestern Abend und heute den ganzen Tag lang schon ums Haus und durch den Garten, ich habe alle Fenster geschlossen und die Türen verriegelt und die Vorhänge, ebenso hab ich noch bei Helligkeit ein Nest in Entstehung von Elstern mit einer langen uralten Holzstange entfernt von der Leiter aus. Dabei überlegt, wo eigentlich im Hause die Originale der Vollmachten versteckt sind und Vaters Zwille.

/…

Durch enge gepflasterte Gassen ohne Regen gleich denen uralter toskanischer Kleinstädte über Hügel aber meist abwärts ins Tal hinunter fuhr ich mit der alten BLUTroten Vespa in Richtung der unteren Stadttore, die vom Sonntagsgeläut laut brüllenden Kirchen glichen baulich, worüber ich mich wunderte, jenen ausgerechnet Bad Windsheims und meine Traumsupervisorin mit ihren BLUTroten Fussnägeln konnte sich bis zuletzt nicht entscheiden, ob ich verfolgt würde oder verfolgte meinerseits, ja, ob überhaupt irgendeine Verfolgung vorläge. Der Sonnenschein und die Frequenz der Fehlzündungen gingen einigermaßen in Ordnung und es war eine daher eher frühlingshafte Ausfahrt in nicht unangenehmen Ambienten, insgesamt unrasiert und mischgeläutert, die Taschen voller Geld und vergleichsweise gut gelaunt.

/endemaerz

15_min

ICH hörte schon irgendwo, „er sei ja bereits seit vorgestern eine person der zeitgeschichte“ mit millionen von suchanfragen, daher dürfe man auch namen nennen und bilder zeigen, wahrscheinlich genau das wollte er vermutlich auch, also von null auf 100, vorrausgesetzt, das stimmt alles, dass das eine egozentrierte absicht war. das wichtigste wird sein, der kirschkern das alles mal zu erklären, es hängt ja doch alles zusammen auf der 15min-erde, da kann sowas schon mal passieren, auch eine verheerende mischung aus kindlicher aggression, allmachtswünschen und todessehnsucht, vermengt mit verantwortungsverweigerung dank eigenem ablebens, wünschte mir, der strom würde mal für 1 woche ausfallen oder besser für immer, und das alles und der FAME mitsamt seiner wirkungen würde dann so nicht mehr funktionieren, vor allem die verbreitungsapparate und alle anderen arschlochmechanismen dazu, die ihre anonymen hässlichkeiten bei großschadensereignissen und dergleichen gräueln so vortrefflich präsentieren, aber nein, es ist ja der mensch und alles andere sind nur seine von ihm erfundenen maschinen und maschinen wurden ja erfunden, damit das männchen schneller beim weibchen sein kann, wegen der nachwuchsgenerierung und damit der erhaltung der ART, vor allem im frühling. /meinen senf werde ich nun dank elektrizität öffentlichmachen und mich dann auf meine maschine setzen und zum weibchen fahren. es ist maerz und I’m looking forward to the jüngstes gericht (gibts aber ja auch nicht mehr).

Pulli um die Hüften.

Würde man mich irgendwann fragen, wenn ich jemals 90 Jahre alt geworden sein sollte, was denn nun mein Konzept für’s Altwerden gewesen sei, ich würde antworten, Sie können rauchen, Sie können saufen, Sie können rumhuren, aber auf eines sollten Sie stets achten, nämlich auf immer warme Nierchen.