wir teilen!

Der Kirschkern ist ja sehr gerecht und hat gelernt, vorrauszudenken. Über die Ostertage leider auswärtig unterwegs würde sie sich nach unserer Rückkehr an den Waldrand gerne unbedingt vergewissern, ob vielleicht auch dort der Osterhase seine Eier für die alte Dame versteckt haben könnte. Denn, so ihr berechtigter Gedankengang: der alten Dame würde es (rein körperlich) bestimmt nicht gelingen, unter jede Kommode zu schauen! Sollten sich also im Laufe der 16.KW noch Restbestände an Verstecktem finden lassen, so würden diese von ihr, dem Kirschkern, dann zunächst freiwillig geborgen, sodann aber nach Lage der Dinge natürlich selbstverständlich großzügig auch geteilt werden, mit Oma.

17 Gedanken zu „wir teilen!“

  1. Ich wuerde jetzt noch an den Osterhasen glauben,
    haette er nicht so lange Ohren!
    À bientôt! Audrii
    PS: Und was echte Kirschkerne betrifft, so erinnere
    ich mich, dass ich sie gern geschluckt habe, um
    darauf zu warten, dass sie in mir austreiben. Nie
    gelangs ihnen. Schuld war zweifelsohne der Heilige Geist!;-)

  2. REPLY:
    sie meinen also, liebe paula, anstatt die funktionsmängel des geldes im sinne eines keynesianischen deficit spending kompensieren zu wollen oder sie nach art der monetaristischen geldmengensteuerung weiterhin zu ignorieren, habe es sich der kirschkern bereits jetzt zur aufgabe gemacht, den alternativökonomischen gedanken einer neutralisierung des geldes wissenschaftlich zu begründen und damit zur entwicklung von grundlagen einer nicht nur freiheitlichen und effizienten, sondern auch gerechten, friedlichen und großzügigen wirtschaft beizutragen? und dass zu diesen grundlagen dann aber auch die überzeugung der grossmutter gehören würde, dass der boden und die übrigen natürlichen ressourcen (wie zum beispiel ostereier) gemeinschaftsgüter der menschheit sind und dass bei aller freiheitlichkeit und effizienz der nutzung allen menschen ein grundrecht auf eine gleiche teilhabe an diesen natürlichen lebensgrundlagen zugestanden werden müsste? ich muss gleich morgen früh auf dem weg zur schule einmal nachfragen! ;)

  3. REPLY:
    es ist ja immer wieder sehr schön zu beobachten, wie sich diese kirschkerne das prinzip der gleichzeitigkeit bewahren. natürlich wissen sie mittlerweile, dass es sowohl den weihnachtsmann (wahlweise das christkind) wie den osterhasen aller wahrscheinlichkeit nach nicht gibt. es ist allein der wunsch, sich diesen glauben zu bewahren, der eben diesen dann wahr werden und sein lässt. wer weiß, liebe audrii, vielleicht gedeiht in ihnen ja seit langem ein hübscher kirschbaum und sie haben es nur nicht bemerkt, weil der osterhase so lange ohren hat?

  4. so möchte ich das verstanden wissen. der smarte kirschkern vertieft, beschreibt, benamst später seine theorie und wird damit berühmt. dann müssen sie auch nicht mehr außer haus um nachzufragen.

  5. Der K-Kern kenn sich klar in „Meritorischen Gütern“ aus. Er ahnt bereits jetzt die positiven externen Effekte, die von den Eiern ausgehen. Und da die Funktionen des Geldes* durch die US Geldpolitik in Gefahr sind, ahnt/prognostiziert er genau das richtige.

    *Wertaufbewahrung / Recheneinheit / Zahlungsmittel

  6. REPLY:
    Vielleicht bin ich selbst das Kirschbaeumlein,
    und das weiss nur nicht dass es eigentlich ein Osterhaeslein
    ist. und die Ohren sind eigentlich Palmkaetzlein
    und die wiederum Kirschbluetenzweiglein…

    Bonnui! Audrii

  7. REPLY:
    jene recheneinheiten, so erfuhr ich heute abend am waldrand höchstpersönlich aus privat hamburgisch betriebswirtschaftlicher quelle, sie sind selbst im höchsten hanseatischen hafengeschäfte auf dem prüfstand. derweil der kirschkern piratenlieder anstimmt.

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