weltgericht #2

schöne mail am morgen:

„Lieber Schneck! Hier ein Zitat aus dem Protokoll des letzten Arbeitstreffens des DBU Forschungsprojekt WGP: „Herr H. stellt die CAD-Umzeichnung vor. Die Umzeichnung ist sehr detailgetreu und eignet sich optimal für zweidimensionale Kartierungen am Relief.“
Na bravo!! Geht doch! Herzlich, F.“

prösterchen kollegen! geht nicht gibts nicht.

16 Gedanken zu „weltgericht #2“

  1. Sind wir schon auf dem Mars? Ist das marsianisch? Ich versteh nämlich kein Wort, außer dass die Worte Anlass gaben zu Trinken, also waren es gute Worte. Geht das auf dem Mars immer so kompliziert?

  2. REPLY:
    wird gemacht! ;-)
    PS: nach überlebtem gewitter und in diesem zusammenhang ERlebten psychosozialen grenzerfahrungen haben wir (wir waren sechs) auf der hütte dann ersteinmal einen schnaps serviert bekommen. der wirt meinte, „so circa vier menschen gehen da jedes jahr schon tot…“. wir haben dann klatschnass über den kühen im stall geschlafen. eine hatte den namen „gruber 6“, das werd ich nie vergessen.

  3. REPLY:
    kompliziert? also, liebe frau frauvonwelt, wenn sie ihr abi mit sternchen machen wollen, dann muß da schon noch was her, mal so unter uns. sie wollen ja nicht nur BWL dranhängen, oder? aber ich schau jetzt mal drüber weg, sie haben ja schließlich immer noch einen grünen zettel im karton hängen. also chinchin: aufs weltgerichts-portal!

  4. REPLY:
    Aber Herr Lehrer, nun erklären Sie mir doch bitte, wie das funktioniert mit den zweidimensionalen Kartierungen am Relief und warum man anschließend trinken muss. Und vorher ne Umzeichnung machen? Oder muss man vorher schon trinken, damit anschließend das zweidimensionale Dingsda wieder aussieht wie ein Relief? Also, wenn ich drei Flaschen Rotwein getrunken habe, sehe ich auch überall Reliefs, aber zweidimensional rumkartieren könnte ich daran dann nicht mehr. Aber ich bin ja auch kein Künstler.

  5. REPLY:
    also dann, wie mein freund mücke immer sagt, mal titten aufn tisch, frau frauvonwelt: wir haben da ein altes steinrelief über einer kirchentür, gotik und so, bretteralt eben. und da soll was gemacht werden dran, aber vorher müssen da eben alle verschiedenen schäden und pipapo kartiert werden. man kann das kartieren natürlich über ein foto, jedenfalls am rechner, vornehmen. in diesem falle erschien es aber sinnvoll, eine detailgetreue skizze anzufertigen, auch an der maschine, über dem foto, aber vor ort am original, um jede kleinigkeit auch genau erfassen zu können. das konnte das foto nämlich nichtens. also weiter: die vom forschungsdingens meinten, sie würden das tun. ein paar wochen später meinten sie, „das würde nicht gehen“. die lieben kollegen zogen hierauf ihren alten kollegen schneck hinzu, da sie – wie er – der meinung waren, das ist wohl kompliziert, aber geht nicht gibts nicht, schliesslich macht man an so kram ja schon ganz schön lange gemeinsam rum. ein wenig geld wurde losgeeiert, und, voila, oben beschrieben die reaktion des forschungsdingens nach vorlage der geht-ja-doch-skizze. das hat den schneck so gefreut, daß es ihm einen blogeintrag wert war. nicht zuletzt, weil er sich im november auf dem aussengerüst, trotz zweier radiatoren, eines heizstrahlers und diverser klimadecken fast die eumel abgefroren hätte. so war das, frau frauvonwelt, und gesoffen wird erst nach feierabend, und jetzt heissts für sie erstmal ordentlich GOTIK pauken, ja? ;-)
    http://schneck06.twoday.net/stories/3004946/

  6. Sehen Sie Herr Lehrer, alle anderen hatten’s auch nicht verstanden. Dabei ist es doch ganz einfach, wenn man es so schön erklärt bekommt. Gleichwohl mir die marsianischen Lernmethoden „Titten aufn Tisch“ und „Eumel abfrieren“ noch etwas fremd sind. Aber ich lerne schnell. Dann mach ich mich jetzt mal an die Bücher. Aber wo leg ich die jetzt ab?

  7. REPLY:
    ich sehe mit freude, fräulein frauvonwelt, sie sind dem zwo-einser-schnitt nicht mehr fern. die bücher am besten auf ihren ohnehin üppigen apparat! und zur exkursion nach chartres ergeht ihnen noch gesonderte mitteilung vom promovierten collegium, derzeit herrn dr.wasmuth (reinickendorf) bezügl. ‚der französische eumél – die jeanne d´arc des gegenpapstes‘. dr.briskoll (amberg) wird sie dann noch gesondert ins thema „titten“, im besonderen „auf dem tisch (’sur la table‘)“ und die perspektivproblematik um 1320 im gender einführen, herr schmittz wird dabei vermutlich wie immer hierbei die dias schieben. wussten sie eigentlich, daß vor 20 jahren mathias rust mit seiner cessna auf dem roten platz gelandet ist? und bitte vergessen sie nicht, das schulgeld zu überweisen. hektisch wie immer, ihr schneck.

  8. Habe mich soeben mit Michelangelo in Santa Croce über die Gesamt-Thematik unterhalten. Er versteht Sie en detail, Herr Schneck. Und ich jetzt auch. Aber erst jetzt.
    Well done!
    Ihr Schmitz
    (angehender Gotistiker)

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