verkehrssicherheit

was ich ja auch ganz besonders mag, das sind all die kleinen bunten jan-ullrichs, die nun wieder in der mitte der strasse wettrennen mit den kfz´s veranstalten. im zivilen leben sind sie zum beispiel stolze wissenschaftliche angestellte, die im winter gerne braune breitcordhosen mit bundfalte tragen. jetzt haben sie die beine rasiert, um schneller im feierabend zu sein, wo dann am heimischen bistro-tischchen eine bion*de getrunken und im dreieckigen wandspiegel der ausgedehnte lebensabend mit radfahren verplant wird.

14 Gedanken zu „verkehrssicherheit“

  1. genau das fiel mir die tage auch auf. ich dachte mir, unsre ulla würde sicher freundlich,wenn das dicke deutschland sportelt.das würde dann nach ullas logik die krankenkassen weniger strapazieren. ist allerdings weit gefehlt.denn solche menschen werden dann vielleicht noch älter und noch zäher, wenns ums sterben geht. und: was ist mit den sportunfällen? wer zahlt die? die solidargemeinschaft?

  2. REPLY:
    stimmt. und noch eins kommt dazu: die können sich nicht vermehren, weil die gonaden platt sind. einerseits gut, andererseits müssen dann noch weniger einzahler deren altertouren finanzieren. von daher wäre ein verbot von rennrädern sinnvoll. oder wenigstens drakonische strafen (z.b. aberkennung des rentenanspruchs), sobald sie sich nicht auf ausgewiesenen radwegen bewegen.

  3. werter Herr Schneck, wie die von Ihnen lässig dahingepinselte Nichtfortpflanzerei sind die vollkommen durchgeknallten Gespräche, die diese Wirren führen. Wochenlange Palaver über Gruppen und Sitzgelegenheiten, Felgen und Fahrradständer. Ja, die soll es auch geben.

  4. REPLY:
    und dann erst diese helme! wie ich ja immer sage „da fliegen sie auf den mond, aber…“ kriegen es nach 100 jahren studiengang PRODUKTDESIGN nicht fertig, einen halbwegs aussehenden fahrradhelm in serie gehen zu lassen. gestern war „tag des ausbildungsplatzes“, wie ich dem morgentlichen radio entnahm. wie wäre es mit einem „tag der fahrradhelmgestaltung“? aber ich verliere mich, und gottlob, meister schoss: was steht, das pflanzt sich noch lange nicht fort!

  5. ich fühle mich von dieser diskussion in meiner eigenschaft als leidenschaftlich behelmter liegeradfahrer unangenehm berührt…und meine braune breitcordhose wirft zu den ohnehinnen eine weitere fragende falte… meiner fertilität steht jedenfalls nichts im wege :)

  6. REPLY:
    oh gott, dr. schein, ausgerechnet sie… das liegerad ist (seit jeher) der UNTERGANG des abendlandes! stellen sie sich einen muhadschedin auf einem liegerad vor: da lachen ja die hühner, die naben des weltgedächtnisses, und da helfen denen garantiert auch keine dicken eier.

  7. …es ist ja nicht nur, dass sie gerne wettrennen mit kfz’s versuchen. gelegentlich machen sie jagd auf die blechbüchsen und dies am liebsten in engen einbahnstraßen, in denen sie mit halsbrecherischer geschwindigkeit und dem „ich-bin-im-recht“-blick unterm zugegeben unansehnlichen fahrradhelm auf die blechbüchsen zuschießen. dass die sich ggfs. nicht fortpflanzen ist allerdings ein tröstlicher aspekt….

  8. ………………aber noch schlimmer sind diese ganzen herden – alle gleich scheiße aussehend in ihren viel zu engen, grellen trikots – wie sie sich schwitzend und keuchend durch die landschaft schieben……träumend von geschwindigkeit und sportlichkeit.

  9. Hiermit widerrufe ich meine oben getätigte Aussage in 3 (drei) wesentlichen Punkten:
    1.Unrichtig ist die Behauptung, ich sei ein ‚Liegeradfahrer‘! Richtig aber ist vielmehr, dass ich zwar Radfahrer bin, aber dies stets aufrecht und sitzend praktiziere.

    2. Unrichtig ist ferner die Selbstaussage, radfahrend einen Helm zu tragen! Richtig ist vielmehr, dass ich so weit ich zurückdenken kann – außer einem Spielzeuggrubenhelm mit batteriebetriebener Beleuchtung – niemals einen Helm getragen habe, noch vorhabe zu tragen.

    3. Unrichtig ist, dass ich braune Breitcordhosen mit Bundfalten zu tragen pflege, ja, dass dieses Kleidungsstück zu meinen bevorzugten Beinkleidern gehöre! Richtig ist vielmehr, dass ich – wenn überhaupt Cord – dann Babycord bevorzuge, gerne auch in schwarz oder mehrfarbig, niemals aber kackbraun.

    Zusammenfassend gibt es für mich neben den oben beschriebenen Attributierungen nur eine,
    die mich noch unmutiger erscheinen lässt: Das Mobilfunkfutteral am Gürtel….

    Bonn, den 24. Mai, 2007

    gez. Schein

  10. REPLY:
    ich bin äußerst beruhigt, dr. schein! und sehen sie, das ist unser unterschied: ICH trage mein halfter wichtigtuerisch täglich und überall an meinem breiten schwarzen gürtel, während ich autistisch ins headset redend mit selbstbewußter lautstärke mein umfeld bequassele……oder so ähnlich…..;-)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.