striptease!

hat man auch mal gemacht. was hat man nicht alles mal gemacht. was wird man nicht alles auch mal noch machen.

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/Vor einigen vielen langen Jahren entdeckte ich auf einem temporären Flohmarkt an der Kreuzberger Köpenickerstrasse unter billigem Geschirr, DDR-Sammel-Pilsgläsern und anderem Plunder in den Bananenkisten des Nachlasses eines offenbar Verstorbenen eine Rolle schmuddeligen Filmes im Format Normal-8. Da ich die Gerätschaften zum Abspielen eines solchen besaß (und noch besitze), kaufte ich das Stück Alltagskultur für 2 Mark, neugierig natürlich auf alte bewegte Sündenbilder und aber auch, weil ich ahnte, dass sich daraus bestimmt noch einmal etwas würde machen lassen. Wenige Zeit später schon ergab sich diese Gelegenheit anlässlich unserer vielbeachteten Soloshow „DAS DEUTSCHE HANDWERK zeigt MÄNNER, MÄDCHEN UND MASCHINEN“ im Württembergischen Kunstverein Stuttgart, 1998. Die produzierenden und schauspielenden Beteiligten damals waren (neben einer unbekannten skandinavischen Schönen) Das Deutsche Handwerk – Raschke, Schneck, Rusmann sowie – verantwortlich für Kamera, Schnitt und das ganze filmische Drumherum – der sehr geschätzte Herr Juergen Arne Klein, der das Produkt nun, nach sechzehn Wintern, ganz frisch hochgeladen hat, um endlich auch einer breiten Öffentlichkeit den Zugang zu diesem Zeugnis künstlerischen Schaffens des späten letzten Jahrtausends nicht länger zu verwehren. Hier also.

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Alle weiteren Informationen sowie eine größere Leinwand: hier.
/Und großen Dank, >>> jak.

14 Gedanken zu „striptease!“

  1. (Ich muss es immer wieder erzählen: Ich besitze auch so ein kleines Filmröllchen, da sieht man eine schöne Frau, die sich ganz langsam anzieht.)

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