MEINE prommis!

mit der exfreundin vom leadguitarristen von „the clash“ in rom in einer disco getanzt. die patentante war die echte tante von marianne strauss. wollte mich mal mit strauss-tochter verkuppeln. gilbert und george haben mir die hand gedrückt und mir alles gute für die zukunft gewünscht. die reste vom heiligen sebald gesehen. kollege hat als statist in einem vilsmaier mitgespielt. in einer pariser wohnung von agnes b. die letzte etappe der tour de france beobachtet. ein ex meiner frau kennt den joschka fischer gut, von damals noch. ein superfreund wohnt paar häuser weiter von olli kahn. mimmo rotella hat mir einen katalog „für schneck“ gewidmet. mit christoph peters zigarillos geraucht. die frau hat mal mit der tochter von ulrike meinhof in hamburg kaffee getrunken. den heiligen andreas von veit stoß abgestaubt. freunde kennen den bruder von til schweiger. frank zappa gehört in der ersten reihe. bei nina hagen („ihr lakenwichser!“) die notausgänge und den back-stage bewacht. kenne die ex von dem, der die neuen postleitzahlen eingeführt hat. und in marmaris von dem, der die cola in die türkei gebracht hat, privat bekocht worden. mit michel majerus zusammen studiert. patenkind der frau spielt in der „jüngsten punkband der republik“. ich kenn zwei, die mal bei daniel liebeskind gearbeitet haben. oft am grab von wilhelm busch. paul auster in brooklyn nach dem weg gefragt. wohne 50 meter luftlinie vom geburtshaus von marlene dietrich, und 200 luftlinie von da, wo vor drei jahren der gekaperte bus gestürmt wurde. henk visch zwei arbeiten verkauft. mutter einer freundin war mal chefsekretärin von lebkuchen schmidt. mit bernhard johannes blume eine arbeit getauscht. annie sprinkle in den gebärmutterhals geschaut. und das beste: urahn hat erstmals in deutschland die kartoffel feldmäßig angebaut. das war 1638.

30 Gedanken zu „MEINE prommis!“

  1. Bis auf einen Promi habe ich keinerlei Verbindungspunkte zu Ihren Promis. In einem Haus, in dem mal Ulrike Meinhof gewohnt hat, habe ich auch mal gewohnt. Ob’s auch die gleiche Wohnung war, weiß ich leider nicht.

  2. Gute Idee *schmunzel* Aber wegen beruflicher Vorbelastung darf ich erst gar nicht dran denken, hier eine Generalrevision anzugehen. Pick mal drei kleine Highlights heraus: Von Rötger Feldmann (aka Werner Brösel) nach gemeinsam vernichtetem Container Flasch Bia (Notfallmarke Jever) ins Bett getragen worden – »Gead, mit Dia iss klasse schwaegen«; Königin Silvia an den Busen gefasst (musste (durfte?) ihr ein Mikro an den Ausschnitt heften): »Sie dürfen ruhig hinfassen *charmantlächel*«; Ex-CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer auf die Aussage, ‚grundgesetzfeindlichen Elementen muss das Aufenthaltsrecht entzogen werden‘ spontan zugeraunt (er saß neben mir): »Geil, dann schicken Sie jetzt endlich die Neonazis ins Exil?«

  3. hätte ich auch gern abgestaubt und ausserdem gewusst, ob Auster sich auf die Wegfrage hin,
    ‚mit einem großen Schwunge abgewandt hat…ungefähr so wie Leute, die mit ihrm Lachen allein sein wollen‘?

    P.S.: Als Freund des Erdapfels in allen seinen Variationen, werde ich dem Ahnen heute eine Kerze im Aachener Dom anzünden!

  4. Meine Freundin teilte sich vor ein paar Tagen mit Vanessa von den „No Angels“ den Duschbereich des Fitness-Studios, das beide besuchen – güldet das auch?!

  5. die tochter von ulrike meinhof hat mit mir mal ein radiointerview über sprachwissenschaft gemacht. ich hatte keinen schimmer, wer das ist. ansonsten beneide ich dich von den obengenannten am meisten um paul auster. den hätte ich nicht nur nach dem weg gefragt…

  6. REPLY:
    lieber dr. schein, nein, ER hat mich gefragt: „can I help you?“. das ist das prominente dran. und für die kartoffelkerze: herzlichen dank!!! haben sie MIR auch eine angezündet?

  7. REPLY:
    wir haben sie eingeladen, Haacke betrieb ja nur die Hausauflösung…, er brachte noch einen Kunstprofessor aus Kassel mit. Es war ein ausnehmend unterhaltsames Abendessen, wobei mir unbedingt in Erinnerung geblieben ist, wie Haacke am späteren Abend seine Frau 2mal ‚Mama‘ nannte…Eine offenbare Fehlleistung, die ihm ziemlich peinlich war…

  8. REPLY:
    auch spät: was haben sie denn von ihm erstanden, und wieso gab es eine ‚hausauflösung‘? ich dachte, er lebt schon seit den siebzigern in NY? ach herr schein, schicken sie mir doch mal eine mail, wenn sie mögen…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.