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Kreuzung

(Bild etc.)

Nachts um halbdrei mitten auf der Kreuzung diese schönen hinterleuchteten Wegweiser UNBEDINGT zu fotografieren, nach einem noch nachrauschenden Fest mit zuletzt rundlaufendem Tanzbein in einer alten Mühle im lieblichen Taubertal, Bollerofen und Borscht, keine Sau mehr unterwegs außer den ersten Stechmücken (die glauben, der Winter fällt dies Jahr aus), generationsübergreifend trunken. Nimmt man ja auch noch mit, so kurz vor Luftlangstrecke. /Mitbringsel u.a.: Waschlotion 3,5pH, Schnaps, Gummibärchen, irgendwie feuchte Tücher und Drogeriekram divers, Nutella für die Jungs, 1x Gefällt mir, Wurmhalsbänder, Landjäger. Ins Ursprungsland des Kaffees hin zu Klunkeribis und abessinischem Wolf. Eritrea, Somalia, Dschibuti – so schöne Namen muss man erstmal erfinden. (Saulgau, Rixdorf, Övelgönne? Eigentlich auch gar nicht so schlecht.) /Als Übersprungshandlung aufgrund einerseits einem Quäntchen Flugvorsicht hier noch einen Extrem-Experimentalfilm, der das Thema „Nachbarschaft“ trilogisch andererseits anhand eines bewusst als säkular gewählten Teilgenres (des Mülls nämlich) bereits 2001 – noch vor dem 11.9., aber das ist privat und eher unwesentlich – behandelt, um natürlich diverse gesamtgesellschaftliche Sichtweisen künstlerisch zu hinterfragen, ohne gleichzeitig jedoch Lösungen dadurch zu unterbinden, vielmehr ebensolche ggf. anzubieten:


(Film etc.)

Das Schöne an solchen Filmen ist ja, man muss sie nicht zu Ende schauen, nichtmal mit Ersatzbrille. /Und jetzt bin ich langsam nervös, aber freu mich wie die Sau. Leben Sie wohl ;-)

8 Gedanken zu „.et“

  1. Ich habe inkl. Abspann durchgehalten, und finde, dass Sie Ihre Rolle sehr glaubwürdig umgesetzt haben. Auch der Stylist hat ganze Arbeit geleistet.

    Ich wünsche eine wunderschöne Gesamtreise und entspannte Flüge. Kommen sie gesund und bereichert wieder, mon cher voisin!

  2. Oh weh! Dass Sie das überlebt haben?! ;)

    /Das sind alles Archivstücke, die innerhalb von Ausstellungen installatorisch holpernd gezeigt wurden und meist nebenher im Loop über einen kleinen Bildschirm liefen. Insofern keine echten „Filme“, sondern bewegte Bilder. Über die ich beim Betrachten heutzutage manchmal selbst denke „Au weia… würde ich das wohl immer noch, ähem, so machen?“ /Dass Sie sich die Zeit genommen haben, Danke Frau LaMamma!

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