23.04 uhr, wieder abermals höchste zeit zum bette./ dies ist gelaufen, jenes lief, weiteres wird. wie ja immer alles läuft, laufen wird, gelaufen sein wird oder lief. was wollte man schon mehr, immerhin ists bereits mitte märz. wobei, der märz wird ja zum april seit ein paar jahren. märz klang immer ein wenig besser früher. nun eben: april. WOBEI, eigentlich müsste ja aus dem märz der februar werden, klimatisch, aber nicht alles ist ja klimatisch. vieles ist ja auch politisch, oder wenigstens wirtschaftlich, manchmal privat.
es hätte ja andererseits bitte schon auch nochmal schneien können, wenigstens EINMAL noch 6 tage so richtig kalt und schnee, fürs gefühl, irgendein gefühl. eiszapfen von der dachrinne mit dem außenbesen abschlagen, dachlawinen, schneeschippen um 6 uhr morgens und der diesel springt nicht an. alles einerseits DAHIN, aber dennoch andererseits sind es noch viele wochen bis zum frühstück im schlafanzug und barfuß oder wahlweise dem feierabendschnaps oben-ohne auf der – zugegeben – ludrigen sonnenterrasse.
„terrasse“ schreibt man ja, ähnlich wie „cassette“ oder „kassette“, mit zweimal „r“ und zweimal „s“. WIE OFT habe ich das nachschlagen müssen in meinem langen lotterleben. ähnlich wie „reparatur“ oder „reperatur“. oder „knöchelverzeichnis“. es ist peinlich, ja sehr. aber je öfter sich diese dinge einhaken, desto mehr setzen sie sich fest in der hirnrinde der spontan umfassenden verunsicherung oder den ganglien des sprachlichen kontrollverlustes. ein diesbezüglicher binnenstress macht irgendwann dann fast alles an ratio unmöglich. ähnlich bei namen, die man immer kannte, aber die einem spontan nicht mehr einfallen, just in dem moment, in dem man unvermittelt und ohne vorbereitung auf die entsprechenden personen trifft. und nicht weiss, schwitzend, wie man nun ansprechen soll.
es sei, ACH, jedoch allen diesen dingen und gegebenheiten mitsamt verhältnismäßigkeien auch einmal gegönnt, dass sie sich hie und da auch mal über einen erheben können. diese sachen und verhältnismäßigkeiten kichern dann gewiss oder halten sich den bauch vor lachen, und das dürfen sie ja auch. wenn sie einen einmal in den superkeller schicken. immerhin haben wir sie ja selbst erschaffen und zu komplizen gemacht, ohne sie vorher detailliert dazu zu befragen. und man muss ja nicht immer das letzte wort haben.