statt zeichnen

grünlich umrahmt, geblättert und gelaicht, nicht genagelt noch geschraubt. die schwarze katze im garten auf der jagd und die gefleckte von therese auf irgendeiner suche, wahllos. nachts auf dem gartenweg ein krötenpärchen, sie trägt ihn und beinahe draufgetreten. und heute im wald am bach und zwischen schachtelhalmen, an der quelle wildschweingegend mit frischlingen, vorsichtshalber einen stock in die hand genommen und doch die schönen plätzchen für einen möglichen sommer herausgespäht, da, wo früher die dachsbauten gewesen waren und nie hat man einen dachs gesehen. gestern ein fest mit alten und neuen geschichten auf drei balkonen und terrassen, man gäbe ein vortreffliches ziel, die nachbarn und geschwister und freunde und auch die verstummenden psychologinnen, die vorher schreiner gewesen waren und die einen kontrolliert ansehen, sie scheinen auf arbeit. der unternehmer fährt uns ungebeten nach hause, nächtliche kurze oase einer selbstverständlichen göttlichen geborgenheit. vorgestern ein kind im steigbügel hängengeblieben und dreißig meter hinterhergeschleift durchs sägemehl. glück gehabt. ich finde, man muss nicht reiten unbedingt, oder pferde mögen. und man muss es noch nicht einmal unbedingt mögen, beim reiten zuzuschauen. derzeit, es passiert so viel jeden tag. und es gäbe immer so viel zu erzählen und die tage zu zählen und alles ist wie ein endloses roulette, nur noch rot oder schwarz und allzeit kann die kugel sich niederlegen und ein größerer vorhang das eine oder das andere bedecken. die kugel aber lässt sich zeit, in flimmernder landschaft, die ins weiß ausblendet, in einen nervösen recht rasenden nebel.

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