36 Gedanken zu „med.“

  1. REPLY:
    Vielen Dank! /Natürlich dachte ich auch ein wenig an ein ‚Rätsel‘, allein schon deshalb, weil mir das selbst alles wie ein solches vorkommt. Das med. Personal hantiert und jongliert mit diesen Zahlen und es gibt eine Menge spannende Untersuchungen. Und verwies mich gestern zuletzt auf’s Internet „wo ich ja selber nachlesen könne“ – das hab‘ ich so auch noch nicht erlebt. Lebensbedrohend ist das alles übrigens nicht, gleichwohl Wachsamkeit geboten ist. Und einen Zwanni hat’s gekostet.

  2. Ufff! Parallel haben Sie vermutlich meterlange Ernährungsumstellungstabellen in die Hand gedrückt bekommen, in denen so ungemütliche Sachen stehen wie: Alkohol jedweder Art, Kaffe, Schwarztee, Fleisch, Wurst, fettreicher Käse, gesättigte Fettsäuren, Zucker, Weißmehl, Eier und Produkte in denen etwas von Obigem vorkommt: WEG DAMIT.
    In rauen Mengen hingegen: möglichst wenig verarbeitetes Obst, Gemüse, Vollkorn, Kräutertee und Wasser (alles zuckerfrei und biologisch dynamisch selbstverständlich).
    In homöopathischen Dosen: Magerer Fisch, mageres Fleisch, mehrfach ungesättigte Fettsäuren (höchste Qualität), magere gesäuerte Milchprodukte.

    Ist es so?
    Dann seien Sie meines unumschränkten Mitgefühls gewiß.
    Das Gute daran: Halten Sie sich an diese Gebote, und Sie werden einer cholesterinausgeglichenen, basischen weil säureausgeglichenen, gesunden und seeeeehr langen Zukunft entgegenblicken.

    Vielleicht lernen Sie zum Ausgleich irgendwas Neues? Bergsteigen von books? Radikale Lebensfreude vom rinpötschgerl? Oder Sie entscheiden sich für Kreatives Schreiben bei der Alten Saeckin. Im Zweifelsfall bieten natürlich auch die örtlichen Volkshochschulen aufregende Kurse in Klöppeln, Blautopftauchen und Stimmenimitation/Jodeln/Bauchreden an.

    Kopf hoch! Das wird wieder!

  3. REPLY:
    Nein, kein Hämodingsbums. Auch nicht Harnsäure oder Kalzium, weder Schwermetalle noch Dioxin oder Biodiesel. ;)

    Jetzt aber: Weil’s jetzt doch ein Quiz zu sein scheint, lobe ich demjenigen, der es löst, eine kleine bescheidene Schneck’sche Flachware aus! hierNochmaldieFrage:

    Um welchen med. Wert handelt es sich bei der oben beschriebenen Minimalüberschreitung ?

  4. REPLY:
    hehe, thyroxin – die schwarzwaldkrankheit… ;)

    nein, frau kaiser sisi hat das ding rein gemacht! augendruck und so. erbitte per mail postadresse. herzlichen glückwunsch!

    und allen dank fürs mitmachen! tagwerk ruft.

  5. REPLY:
    Ach so-oo! Darauf wäre ich nie und nimmer gekommen. Hatte es seinerzeit ja auch mehr mit den Nieren als mit den Augen…
    Gegen hohen Augendruck soll THC helfen, habe ich mal gehört. (Das ist jetzt aber kein medizinischer Fachrat. Und natüüürlich auch nicht selbst getestet. Wo denken Sie hin! Mehr so through the grapevine.)

  6. Ist ja immmer reizend für mich, da kann ich so richtig beweisen, dass ich keine Ahnung habe. Also, fangen wir an:
    Blutdruck: bei diesen Werten, Herr Schneck, zählten sie zu den wechselwarmen Tieren und befänden sich bereits in der Winterstarre. Insofern wären Sie die 7 Kilometer zum Arzt höchstens gerollt, aber nicht selbst gelaufen.
    Puls: Bei einem solchen Puls, Herr Schneck, wird Sie nichts aus der Ruhe bringen, nicht einmal, wenn Neckarwestheim per Leuchtpilz von Hohenlohe bis zum Enzkreis alles in ein seltsames Licht taucht.
    Cholesterinwert: Könnte sein, die Ärzte wollen einem heutzutage ja auch jeden Spaß am Dioxinfrühstücksrührei nehmen.
    Body-Maß-Index BMI: Die ideale Messgröße, um magersüchtige Models als Idealform zu normieren und Frauen mit leckeren Kurven als fett definieren zu können. Sie sind wohl zu dick, Herr Schneck.
    CO2-Ausstoß pro gelaufenem Kilometer: Herr Schneck, das bedeutet, dass Sie sich nun einen gelben Aufkleber auf die Stirn bappen müssen und so nicht unbedingt mehr in die Innenstädte unbegrenzt einwandern dürfen. (Aha, daher „Einwanderungspolitik“)

  7. REPLY:
    Zss! Das medizinische Fachpersonal ist heutzutage scheints auch nicht mehr, was es früher mal war. Wobei ich jetzt nichts gegen Internetbildchen zur Illustration sagen möchte. Aber die Erklärungen sollten dann doch vom Arzt kommen.

  8. Falls das ein Rätsel ist und wir herausfinden sollen, um welchen Wert es sich hier handelt: Ich komme nicht drauf.
    Falls das Sie selber sind, mit dem über die Stränge schlagenden Wert: Gute Besserung!

  9. REPLY:
    vorbildlich recherchiert, herr pathologe, und besten dank! ihre einschätzungen machen den nächsten jahres-check überflüssig! im grunde bin ich tot, dabei aber zu dick. allein die gelbe plakette bereitet mir kopfzerbrechen (kein problem allerdings bei dem augeninnendruck!) und bei BMI muss ich immer an bomben denken, auch das wohl eine folge des pulses nach belastungs-EKG! übrigens herzliche grüße nach honolulu! ihr schneck

  10. Strenge Normwerte führen so ihr Eigenleben. Mein Vater bspw. ist die Ausgeburt der Verneinung eines medizinischen Normwertes. Als Jahrgang ’25 hat er zeitlebens alle deutlich über- oder unterschritten, und die Einhaltung eines Einzigen macht ihm nun zu schaffen, nämlich ‚gesündigt‘ zu haben. (Das ist jetzt nicht als Tipp zu verstehen, obwohl…)

  11. REPLY:
    Ich würde ja auch gerne immer und gegen sowieso alle Normwerte verstossen, schon aus Prinzip (‚Reiter, nach Westen! Immer weiter! Immer weiter!‘)! Aber auf die Augen sollten auch Kuhhirten aufpassen, sonst wirft sich das Lasso so schlecht und die Landkarten werden unleserlich. /Was die ‚Sünde‘ angeht: Die Dinger definieren sich ja nun ganz unterschiedlich. Ich glaube fast, ich könnte Ihren Vater verstehen, obwohl ich nicht weiß, worum es ihm geht. Bei seinem Jahrgang jedoch kann man’s fast ahnen.

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