brutalstmöglichst

#bevor ich mich jetzt wieder aufrege, reg ich mich lieber nicht auf. Dass so ein tätowiertes huhn memoiren schreibt. Über was eigentlich? Geplant sei eine sechsstellige startauflage. Und wild in der gegend herumklagt. Das arme Präsimäuschen. Kann man machen, wenn der mann sechszehn rentenriesen im monat für anderthalb jahre überwiesen bekommt. Schon wieder zunehmende dreistigkeit des verkürzten aussitzens von schäm-dich-und-ab-in-die-ecke. Früher hat sowas wenigstens noch ein paar jahre gedauert, heute reicht ein halbes jahr maulhalten, dann neustart und geldverdienen mit peinlichem oeuvre, sodann sogleich umgedeutet als ehrenwerte historie. Die meuten, selbst die guten, haben die dauer von zeit vergessen. Von den tantiemen sich dann ins fäustchen lachen und weiter weinend den billigsten joghurt am anderen ende der stadt kaufen? „Es war ja eine so schlimme Zeit!“ Dem prekariat vor der nase weg. Ein selbstläufer nach dem anderen, ganz easy alles. Brutalstmöglichst easy.

#wo genau eigentlich liegt eigentlich offenbach?

#oder andere, die die härte rausbrüllen, des lebens. Das ist ja auch so ein stilchen. Viel und KNALLHART „ficken“ und, naja, eben HAERTE. Und möglichst nah am dreck und gerne auch am tod. Ranking: wer befindet sich am meisten unten. Am weitesten! Streift am meisten das wahre schmutzige leben. Verinnerlicht jenes am meisterlichsten, im blut jenes, eingebrannt in jede verf. pore. F. jenes! Wird gef. von jenem! Blutige nasen schon mit 5, defloriert mit 9 vom besoffenen hausmeister (wahlweise klavierlehrer). Wer ist das größte Wrack? (mit kultur aber, bitteschön, im irgendwo hauptsache verkorksten gleichwohl high-level bildungshinterzimmerhintergrund). hässlich. Zuletzt die große Demut hintenraus als Alibi. Und damit dann die verhassten Retter haschen und ihnen ein ohr abkauen. den leuten mit schöner jugend ohne Abi endlich ein bier hinten reinkippen -Auch so etwas automechanismus’sches, gebrochen vor der Blüte. von denen, die nie nachts angst vorm rufenden käuzchen hatten. auch Himmelschlüsselchen darf man heute nicht mehr für mütterchen pflücken, denn die sind ja mittlerweile geschützterchen. (und ich meine gewiss nicht die wirklichen.)

#mich nervt was. Ich weiss nur nicht genau, was. Das heisst, ich weiss doch, was.

#Ironie ist damenstrumpf, zynismus ist sportsocke. Alles andere strumpfhalter. Die wahrheit unterbrustkorsett.

#ich brauch mehr richtig schöne weisse hemden, als nur eines. Und va Gut geschnittene mit so einem speziellem kragen ohne knopf und keinesfalls zu hoch.

#“um 1647 begann in pilgramsreuth der bauer hans schneck brutalsmöglichst systematisch mit dem feldanbau der kartoffel!“. /Somit wäre das also auch geklärt und ganz bald schreibe ich vielleicht noch was über das große KNALLHARTE WENDELSTEIN-MASSAKER!, wahrscheinlich aber dann eher doch nicht.

20 Gedanken zu „brutalstmöglichst“

  1. ah ja, es ist aber auch widerwärtig, dass wie selbstverständlich durch eingetretene Hintertüren zurück auf die Bühne der Fahrplörre-dümpelnden-Profanprominenz gerudert wird. Diese retouschierten Retorten-Biographien… grobmotorisch aus styropurenen Wortbauhülsen zu schäbigen Luftschlössern-Platten verstampft. Wer will das nur hörenlesenwissen.

    Weisse Hemden sind immer gut. Für Männer. Als Frau sieht man darin leicht anorgasmisch aus. Es sei denn, man tröge trügsam träge dazu auschließlich verwuscheltes Haupthaar. Ausserdem bin ich ein Sauigel. Der Zustand „weiss“ ist bei mir determinierte Illusion, vergänglich wie eine Skulptur aus Asche, die sich auf dem feurigen Zornesatem eines verbalwütenden Schneck verpufft.

    PS: ich finde den Link zum Anmeldeformular zur Teilnahme am Knallharten Wendelstein-Massaker! nicht?!

  2. Richtig, Kollege Nömix, wen interessierts. Darum gehts ja auch gar nicht, an dieser bescheuerte Bigotterie mag ich mich sowieso nicht beteiligen. Viel interessanter ist da übrigens diese anwaltliche Beurteilung der Klage gegen Google. Fast schon basisphilosophisch bezüglich „Wahrheit“ und „Tatsache“. /Ich überlege, nun meinerseits gegen die Logarithmen vorzugehen, da beim Suchbegriff „Schneck“ nicht sofort ganz oben „Der einzig scheisswahre Kartoffelerfinder!“ gelistet wird!

  3. Habe heute brutalsmöglichst – anstatt weisser Hemden – zwei SlipsUnterhosen erworben. Eine von Jockey, eine von Calida. Die P. sagt immer „Al-Calida“. Jetzt gehts mir besser. Komme grad aus Wendelstein.

  4. Ha! Auf ein baldiges Wiedersehen. Ich hoffe Du kannst Dir von deiner Wut noch etwas behalten.

    Ehrlich gesagt geht mir die Göre ziemlich am A… vorbei. Doch jetzt wo sie sich so über die falschen Unterstellungen kränkt, hoffe ich, dass doch etwas in ihrer Vergangenheit gefunden wird. Wo Rauch ist soll ein bisschen Feuer sein, hihi!

    Übrigens ist sie eine, die das Bild der Frauen in den Schmutz zerrt, ob sie jetzt … war oder nicht.

    Eine ehrliche Hure wäre mir lieber.

  5. Da scheint jemand auch noch künstlich um Aufmerksamkeit zu werben, wobei: Wofür eigentlich?? Und ärgerlich ist, dass das überflüssige Klappern offenbar funktioniert und auch noch das ach so bescheidene Budget aufwertet. vertratscht und quälend
    Hey, da sind Ihre weißen Hemden tausendmal interessanter (wenn auch nicht so gut entlohnt), vom knallharten Wendelstein-Massaker und dem Schneck’schen Kartoffelanbau ganz zu schweigen.

  6. ….überlege gerade, meine BiograVieh zu veröffentlichen. Da kein Schwein sie lesen wollen werden wird…, sollte ich vorher noch eine skandalträchtige Affaire mit einem Politwesen einläuten. Die Merkel? Wesentlich effektreicher dürfte die ondulierte Föhn-wester-welle sein… wie ich ihn in einem Perserteppich verführte und damit schmuggelte. Also den Perserteppich. Nicht die Föhnwelle. Und dann wird.s spannend. Wie mir damals der Axel mein Quietscheentschen stahl… und als ich die Barbie massakrierte… wieso Tante Inge keine Zitronenlimo mag…. und dass Großmaman Christina Katherina Klosterfrau Melissengeist PUR picheln konnte…Als ich mir den rechten Zopf abschnitt… ein kaum erträglicher Spannungsbogen… Absehbar werden die Verlage sich drum-reißen, mein Werk zu veröffentlichen…. Sehe mich schon bei Beckmann und Jauch tumbe in die Kamera glotzen und gehaltfreies Gewäsch von mir geben. Ich bin sicher, dem Rummel nicht gewachsen zu sein und nehme von meinem Vorhaben Abstand.

  7. @punktum: klappern geht immer. (und heute hab ich mir eine neue mütze gekauft) ;)
    @ falkin: bei mir wars der untermieter prof. schiwago, der jeden tag ein rohes ei schlürfte. da gabs noch gar keine blauen dachziegel, geschweige einen beckmann (König der Herzen).

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