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(60×90)
Zähneputz
Ich pfiff also fünf Stunden lang über die A6 eastbound und retour, um mir Winterarbeit abzuholen. Im SW schneite es, nach Osten hin wurde es trocken und kälter. Zurueck träumte mir ein Nachmittagsalp, es war ein ER, der mich kaltmachen wollte (natürlich grundlos), ein Klischeefiesling mit einem sehr feinen scharfen Killermesser. Ich war wie immer der GUTE und in einer wenig unkomplizierten Rundum-Raum-Kellersituation, in der mir alles nach dem Leben trachtete, gab es noch irgendeine Frau, mit der mich KEIN Liebesverhältnis verband, die es jedoch auch zu retten galt, sie war irgendwie meine italienische Pizzaverbündete und ich schrie ihr zu, sie möge sich in den EINEN Raum begeben, in dem auch eine Distanzwaffe vorhanden war – ein Gewehr eben – und sie ging dorthin und ich sicherte uns die FLANKE (während ER mit einer Mistgabel und diesem japanischen Supermesser fuchtelnd immer näher kam…) und dann rief ich ungeduldig „He, wo ist das Gewehr!“ und dann sah ich sie da zähneputzend neben dem Henrystutzen stehen und rief abermals beschwörend „Hey, nimm doch das Gewehr und schiess endlich!“ und sie sagte nur, „NEIN, ich muss jetzt ZÄHNEPUTZEN!“ und sie putzte Zähne, während der Böse böse lachte und sich fuchtelnd mit Mistgabel und Messern auf mich zubewegte (ich spürte, er machte das nicht das erste Mal) und bedrohlich immer näher kam und ich drehte meinen Kopf und sah, sie… putzte seelenruhig IHRE ZÄHNE! (…)
…während ich gottseidank aufwachte.
WIR smoking

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(„Wir, smoking“, 60×90)
Ich möchte hiermit berufsbedingt hinweisen auf die Neuordnung meiner Internetseite >>> hier. Man kann jetzt alles neu und bequem sehen, wenn man will. Herzlichen Dank dafür an Uli E. und Sandra A. von der P.-Agentur.
Ansonsten frisst mir der Winter abermals alles auf, was ich so schön im letzten Sommer zurücklegen konnte, das scheint Schicksal. Jahr für Jahr dasselbe. Es ist zum Kotzen. Aber wenigstens ein fast selbstgewähltes. Wahrscheinlich ist es so wie bei den Neanderthalern, keine Nüsse, kein Sommer. (auch nicht in den Pyrenäen). Und trotzdem bin ich seltsam gut gelaunt, ich und mein Genpool.
Gott schütze meine Hormone. Und mein ästhetisches Empfinden. Und mein politisches. Und meine blöde Moral. Und meine Frau. Und meine Tochter. Und meine Kollegen. Mir fehlt in diesen Tagen ein wenig das Pferd zum Aufsteigen und Weiterreiten. Die Munition, um sinnlos in die Luft zu schiessen. Mir hat das niemand beigebracht damals. Alle Siebziger-Geprägten sind im Grunde verloren, heillos. Unterschätzen Sie das nicht. Es waren Zeiten des Gutglaubens, von denen auch SIE heute noch profitieren (ALDI/Penny/Die GRÜNEN/Bang-Olufsen etc.). Vergessen Sie das nie. /Aber der harte Wind wird uns einst einen, wie die Guitarre damals am Strand von Mykonos, als wir uns im Sand wälzten für das Gute in der Welt. Und dabei rauchten und Kinder zeugten oder auch nicht, immer eine Buddel Wein in Griffnähe.
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(60×120)
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Kulturtip/Das Letz nießt, Wahrscheinlichkeit, ego#
Das Letz niest nun zum bereits siebten Mal in Tübingen am Neckar. Diesmal dabei die Musikanten/Weblogger/Twitterer: Deef Pirmasens, Alexandra Tobor, Dr. Schreck, das Revolvermädle sowie die für Qualität und Esprit bekannten Veranstalter des Ganzen, nämlich Wolfgang Brenner und Uli Eder vom Dia-Blog.
Das Ganze schon übermorgen, nämlich am Sonntag, den 29. Januar 2012 ab 20 Uhr im Zimmertheater Tübingen (x) zum Eintritt von 7 EUR (ermässigt 5 EUR). Weitere Informationen gibt es
>>> dort.
Wäre schön, wenn Sie – so wie ich – da hingehen!
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Ferner überlegte ich heute beim Rennen durch den finsteren Wald, wie hoch es denn wohl eine mögliche WAHRSCHEINLICHKEIT (…) geben könnte, dass sich die Mitglieder gleich ZWEIER schläfernder Terrorgruppierungen zufällig EIN und dieselbe Passagiermaschine für einen spektakulären Selbstmordanschlag aussuchen könnten, in dessen Folge es an Bord zu inhaltlich fundamentalen Diskussionen, div. Diskursen über Feinheiten in der Religion und Handgreiflichkeiten unter allen beteiligten Attentätern kommen könnte, welche wiederum situationsbedingt die Passagiere nutzen könnten, um sämtliche Mitglieder beider Gruppierungen per Hand niederzustrecken und damit dingfest zu machen, was letztlich zu einem glücklichen Ende des Fluges, welcher eigentlich ein Urlaubsbeginn (Balearen) sein sollte, und unter dem Beifall aller Geretteten, inclusive der Angehörigen der Bösen (Mütter/Väter//Freundinnen/Geliebte), nach sicherer und ungeplanter Landung z.B. in Baden-Baden, führen könnte. /Eine sehr komplexe Überlegung war das, offenes Ende, ohne Wildschweine, Füchse, Büchsen.
soso!

Und beim Eisessen in Südbaden berechnen wir dann noch auf der Rückseite der Pastaquittung, wie hoch wohl die Wahrscheinlichkeit ist, dass, wenn man vor sich eine Schüssel stehen hat mit zehn Kugeln, von denen sechs ein S aufgemalt haben und vier ein O, dass also, wenn man vier Kugeln der Reihe nach aus dieser Schüssel herausholt, zwei dabei sind mit einem O und zwei mit einem S, wie hoch also sozusagen die Wahrscheinlichkeit ist, dass man ein „soso“ herausholt bei vier mal in die Schüssel reingreifen. Die Wahrscheinlichkeit liegt bei zweihundertachtundachtzig Fünftausendundvierzigsteln, also bei locker lediglich rund 5,71428 Prozent. Das muss man sich mal vorstellen!
Princessin caroline
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Na hrzlichen Glückwunsch!
don’t blamier me

the störendes reduziert sich. je suis happy, ey arsch, dont blamier me. I like störend, but not zu viel any more. das erste größerformatig seit 5 jahren ne kapelle. „der beginn des malens ist angs“, bla-bla…, kleiner anfang mit vorgemischten tönen und grossen pinseln, die haben mir die treue gehalten die alten marderpelze. draussen graupelts und den geruch vom terpentinchen lange her. / ist immer ein kampf gegen alles-von-dir, alles vorhergewesene, alles schon gemachte, du denkst, alle die dich kennen würden jetzt sagen LASS ES SO! und selbst magst du’s wegwerfen, ein stiller leerer raum, ein aus-moment, in dem entschieden werden muss und MAN hat keine ahnung. diese scheiss wahrnehmungsentscheidungen und -beurteilungen, was geht, was geht nicht, wo gehts weiter, anlass: SEHEN und DEUTEN /…von strichen, von duktus, von einfachheit und kompliziertheit, vom „setzen“ und dann seh‘ ich einfaches und kompliziertes und alles – GOTT bewahr – auch noch im double-Meta, ein system, eine eigene mathematik, ein logisches monstrum voll von wahrnehmungspsycho. Wieso tut man sich das an? /weils nach liebe, vögeln und Kindern das Schönste ist, was es gibt. das ist beinahreligio (und wenn ich ablass brauche, dann nehme ich teures Bleiweiss bottichweise ohne handschuhe). besser als schweinebraten. es beschreibt alles (das ALLES, tutto). /und alle arschlöcher, denen ich begegnete in meinem leben, die haben das durchdiebank NICHT gewusst. wie das ist. und WAS das ist. /von daher (klappersch) easy. und dann die rezeption. es ist doch ewig immer ein Kampf gegen die Concierge und die sitzt sowieso in einem drinne und an der Wand da (klammert sie sich fest). /“Don’t blamier me!“ sagt die Kirschkern and We like thiss German-English-Mischmasch very much speeking together now including the so called „wörmlingr chappel“, although I must now slleep in the Terpentinsimiluar-Dust (plus bio-dammarvernice), and I can dou totally my own thing tonite – (I could liefer 30 big paintings within the next three month, if the gallery would be able to sell them!)… /So. I decided to leave this first painting in this size -right SO (as you can see it on The bearbeitet-foto), it looks quite SIMPLY but I can tell you…! /vierlleicht I schreib noch was below (surely…! or doch not.) in cursive and my favorite schrift „IMPACT“ (often a light-blue, probably „have you come here to play jesus…“ from johnny cash? Or simply „KRK“ or „je croix“). /I will let it dry (trock) and then put a Varnish drüber or I throw it halt weg then. /Künstlichebildermachen ist eben leben, darüber muss man sich i <klaren sein. da gibts keinen weg wég, no hinterdoors, no ironie, no story for the magazine. Lord, Please give me a Fabrikhall‘! /-immer mehr, immer weniger, hauptsach Oil.
but dont blamier me.
DARWIN export
am 16.1.2012 minus 8°, no Schnee, Blick bis nach Tuttlingen mit Burg der Hohenzollern im Vordergrund, keine Alpen, angeblich Evolution. Die Wurmlinger Kapelle ragt über die Wipfelspitzen des Kreuzbergs, dahinter rechts das hügelige Gäu und in der Ferne kann man den Schwarzwald sehen, davor gestrandetes Keuzfahrtschiff. Die Ferne ganz nah, die Nähe ganz fern, die Tiefen hoch, die Höhen tief, Wärme kalt, Kälte warm. Am Himmel die Flieger nach Paris, ewige Rechtskurven, import/export ohne Kondensstreifen.