susi ? (apostrophy)

mücke ist franke. und mücke hatte das kleine ding aus mainz im würgeengel kennengelernt. sie war schon völlig durch gewesen, im blut die ganze palette, aber nett. „und so anders…“ sagt er. sie waren dann noch ins baghdad gelaufen, kopp klarmachen, was essen und danach mit taxi bei ihm auf die bude zum zwitschern. am nächsten nachmittag war sie verschwunden. „und weißt du was, keine gummis…“ sagt mücke und knallt den wasserblick aufs laminat. normal macht ihm sowas doch nichts aus, denk ich und frag, was denn das nun wieder soll. „SCHWANGER!“ sagt mücke und fängt an zu tropfen. „die kennt nicht mal meinen namen…“. ist doch gut, sag ich, die stimme nach unten, wenn sie deinen namen nicht kennt, und überleg dabei mücke und sein leben und sein konto. ich ritz ein paar furchen mit den fingernägeln in den tisch und denk, das wars. mücke nun aber plötzlich zitternd in alphahaltung, seine roten augen und der scharfe geruch aus seinem loch darunter zischen mir feucht feindlich in die nase: „ich kenn den namen von der aber AUCH nicht…!“. ich mach die furchen mit dem fingernagel wieder glatt und frag mich, warum die liebe immer wieder so seltsame wege geht. mücke ist mein nachbar. mücke macht trockenbau (früher schlachter) und alle paar monate gehen wir zischen und erzählen, gegenüber, so zum beispiel heute. ich greif mir beim zahlen noch ein haar von ihm, und heut hat der club den pokal gewonnen. schöne scheisse.

17 Gedanken zu „susi ? (apostrophy)“

  1. gar nicht scheiße, der vfb ist schließlich schon deutscher meister, sonst wären sie ja übermütig geworden.
    aber mal so vorsichtig nachgefragt – wenn sie die jeweiligen namen nicht wussten, wie konnten sie sich denn dann gegenseitig mitteilen, dass tanjasusikatrin schwanger ist? oder wusste sie das schon sekunden nach der verewigung des ejakulats in ihren eingeweiden?

  2. Der liebe Herr Schneck redet sich hier um Kopf und Kragen. Mücke kann in der Tat von Susis Schwangerschaft nichts wissen, allein Herr Schneck weiß es – von mir.
    Fragen wir uns also, wie alles anfing. Mücke und Herr Schneck waren an besagtem Abend verabredet. Sie trafen sich und Susi im Würgeengel (mein Gott!). Nicht Susi war „schon völlig durch“, nein, Herr Schneck sorgt dafür, dass bald Mücke „völlig durch“ war und somit nicht mehr in der Lage war, irgendetwas mit Susi anzufangen. Herr Schneck hatte also freie Bahn. Schnappte sich Susi, machte ihr zack ein Kind und weg war er wieder. Und nun steht er da und meint uns glauben machen zu können: Der Nachbar war`s! Die Haarprobe ist längst bei Dr. Briskoll in der Forensik. Es liegt auf der Hand, dass es sich nicht um ein Haar des Metzgers handelt, sondern um Herrn Schnecks Haar. Kein schlechter Plan, Herr Schneck. Aber Sie haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Der hat uns nämlich erzählt, was er an dem Abend beobachtet hat.

  3. REPLY:
    na, sie wird es spätestens vier wochen später bemerkt haben. nein, ER! er ahnte es, nein, er WUSSTE es! sowas gibts, frau saoirse.
    und das double, das wär schon schön gewesen…

  4. REPLY:
    liebe frau frauvonwelt, es ehrt sie ja, daß sie für ihre busenfreundin SUSI einen alimentengeber dingfest machen wollen. aber so einfach geht das nicht. zumal ich gar keine haare habe, und ich würde auch einen teufel tun, eine speichelprobe ausgerechnet ins gottverlassene amberg zu schicken. interessant wäre da vielmehr ein gewisser „ettore“, aber auch der herr „schoss“ scheint mir dubiös. „ettore schoss“, wenn das kein DECKname für einen mafia-papa ist, dann heisse ich nicht schneck. und fragen würde ich auch sie, madame: wieviel von der alimente reicht ihnen susi eigentlich durch? und der wirt? der zahlt schutzgelder! ich tauche jetzt erst einmal unter. nach altdorf…

  5. ich dachte mir zunächst dasselbe wie frau saoirse.
    WIE hat die unbekannte sich ihm mitgeteilt?????mit :“ich bins, dein fick von neulich nacht.“ oder „ich bins, die aus mainz, mit dem hessischen dialekt.“ oder „hallo, du wirst dich nicht mehr erinnern können, neulich abends bei dir, als wir die nacht durchgevögelt haben. ich aufm tisch und du davor und dann mal du aufm tisch und so….erinnerst dich?“.

    nein, mücke ist ne arme sau. wer heißt schon MÜCKE?
    da kommt mein analytikerherz hoch. er heißt mücke ,weil er akzeptiert,dass man ihn so nennt, wie so ein stück winzigkeit, das nichts andres produzieren kann als fliegenscheiße.[sorry] und weil mücke eben klein wie ne mücke ist und nie gesehen wird, sprich keine zuwendung bekommt, hofft mücke auf den großen coup aus jener nacht. denn er hat, ja er hat UNGESCHÜTZT gefickt, obwohl er sonst immer so aufpaßt, wegen infektion und so, denn mücke hat oft ein hyperventilierendes angstsyndrom-nur zugeben würde er es nie. er sauft sich dann immer voll und dann gehts scho…

    und so hat er in jener nacht die schwängerung mit einer frau vollzogen[zumindest hofft er darauf].eine art freilos für ihn. denn mücke möchte zuwendung und geliebt werden, damit er nicht mehr mücke ist ,sondern ein adler oder ein bussard.
    Besser ein mann.ja ein richtiger mann, denn er ist ja auch ein schlachter.das sind schon harte kollegen die er da kennenlernte.
    mit frau und kind-so seine hoffnung, da wäre er mächtig und groß , wie ein mann sein muß,und nimmer alaaaaaaaans…

  6. REPLY:
    solange mücke es glauben macht ,dass er deshalb so heißt,wie du schreibst, solange glaubt er selber dran. er weiß aber sicherlich ,dass er ein winziges seelchen hat ,das man leicht zertreten kann.und so lautet sein täglicher kampf, es ja niemanden merken zu lassen. denn mücke ist ein richtiger mann und hat sich nen ordentlichen 85kilo-panzer angefressen, so dass ihm keiner weh tut[tun möge]. denn er ist soooo stark -nur leider meistens alaaaaans.
    einsamer mücke, der sich so bemüht ,eine hornisse zu sein.

    ich werde dem link folgen,aber mein analytikerherz und -bauch trügen mich fast nie.auch nicht durchs netz.[allerdings nur fast]

  7. jetzt muss ich mal ehrenrettungshalber dazwischenfahren. Ich kenne weder ein Fräulein Susi noch einen Herrn Mücke, ich habe noch nie geschlachtet und beabsichtige auch nicht, den ohne Zweifel ehrbaren Beruf des Fleischers zu ergreifen. Und mit Mafia habe ich nur zu tun, wenn ich Pizza Mafia mit Peperoncini im Betonmantel bestelle.
    Ohne Bedenken stimme ich allerdings ihren Bedenken hinsichtlich der reichlich dubiosen Rolle der verehrten FrauvonWelt zu. Meine Meinung: Sie scheint da Aktien auf irgendwas zu haben.

  8. pokal hin und club her…. was im würgeengel geschah muss mücke halt regeln. ich seh da nur zwei ausgänge:
    1. mücke sinkt susi sorglos in die arme und wird mindestens zur tsetsefliege
    2. mücke wandert nach taschkent aus. trockenbau und schlachter kann man ja überall gebrauchen

  9. REPLY:
    das ist mal ein wort, herr schoss. wertekonservativ meine auch ich: in dubio pro reo. aber bei AKTIEN, da hört der spaß auf! und den busenenzo, den werd ich mir noch schnappen!

  10. Na hörn Se mal, meine Herrn!
    Über Zufälle muß ich nun hier hereingeraten, nur um gewahr zu werden, daß hier auf mannigfaltigste Arten und Weisen abgrundtiefe Spekulatorien über die Alfred-Leobold-Universität und deren Personal aufbereitet und hin- und herübergeschoben werden. So kann das aber nicht gehen. NeinNein!, auch nicht durch Unkenntnis. Weder der von mir in allerhöchstem Maße eingeschätzte Herr Erd von GeSchoß, noch die in ganz anderer Gemengelage hier auftauchende, ebenfalls von mir über alle erdenklichen Ausmaße vergötterte Frau Dr. von Welt, übrigens eine enorm zwangstugendhafte Metzgerstochter mit hyperheisser Eieraffinität!, meine Herrn!, da gehn Sie rückwärts!, das sollten Sie auch mal nachlesen, also weder jene genannten einwandfreien Persönlichkeiten noch unser Herr Dr. Briskoll oder gar ich selbst, Ettore Schmitz höchstselbst, in Persona non grata sogar, haben auch nur im Allerwertesten mit mafiösen oder gar anderen uns angedrohten Verstrichtungen im Sinn oder gar am Hut.
    Allerdings, zugegebenrmassen, gelang es uns, auf Bitten [Anordnungen] von Frau Dr.vonWelt, die hier ventilierte Haar-Sache inswoeit zu entkräften, daß faktisch nix mehr übrigbleibt.
    Aber einen hier in ungutem, möchte fast meinen, falbem Lichte zurückbleibenden ehemals enorm guten Ruf, den hat Herr Alfred Leobold nun wirklich nicht äh… da muß man ja auch mal… sowieso… genau!

    Nix für ungut oder gar lau (Rechnung zahlt FrauvonWelt):
    Ihr Ettore Schmitz
    aus der Forensik, sackzement!

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