12 Gedanken zu „jawolljawolljawoll!“

  1. Lassen wir mal den Hans aus dem Spiel, singen können wir doch alle, hoch oder tief!

    1. Silbern klingt und springt die Heuer,
    Heut‘ speel ick dat feine Oos.
    Heute ist mir nichts zu teuer,
    Morgen geht die Reise los.
    Langsam bummel‘ ich ganz alleine
    Die Reeperbahn nach der Freiheit ‚rauf,
    Treff ich eine recht blonde,
    Recht feine, die gabel ich mir auf.

    Komm doch, liebe Kleine,
    Sei die Meine, sag‘ nicht nein!
    Du sollst bis morgen früh um neune
    Meine kleine Liebste sein.
    Ist dir’s recht, na dann bleib‘ ich dir
    Treu sogar bis um zehn.
    Hak‘ mich unter, wir
    Wollen jetzt zusammen mal Bummeln geh’n.
    Auf der Reeperbahn nachts um halb eins,
    Ob du’n Mädel hast oder auch keins,
    Amüsierst du dich, denn das findet sich
    Auf der Reeperbahn nachts um halb eins.
    Wer noch niemals in lustiger Nacht
    Solchen Reeperbahnbummel gemacht,
    Ist ein armer Wicht,
    Denn er kennt dich nicht,
    Mein Sankt Pauli, Sankt Pauli bei Nacht.

    2. Kehr ich heim im nächsten Jahre,
    Braun gebrannt wie’n Hottentott;
    Hast du deine blonden Haare
    Schwarz gefärbt, vielleicht auch rot,
    Grüßt dich dann mal ein fremder Jung‘,
    Und du gehst vorüber und kennst ihn nicht,
    Kommt dir vielleicht die Erinnerung wieder,
    Wenn leis‘ er zu dir spricht:

    Komm doch, liebe Kleine,
    Sei die Meine, sag‘ nicht nein!
    Du sollst bis morgen früh um neune
    Meine kleine Liebste sein.
    Ist dir’s recht, na dann bleib‘ ich dir
    Treu sogar bis um zehn.
    Hak‘ mich unter, wir
    Wollen jetzt zusammen mal Bummeln geh’n.
    Auf der Reeperbahn nachts um halb eins,
    Ob du’n Mädel hast oder auch keins,
    Amüsierst du dich, denn das findet sich
    Auf der Reeperbahn nachts um halb eins.
    Wer noch niemals in lustiger Nacht
    Solchen Reeperbahnbummel gemacht,
    Ist ein armer Wicht,
    Denn er kennt dich nicht,
    Mein Sankt Pauli, Sankt Pauli bei Nacht.

  2. REPLY:
    lieber herr kid, heute hier (sued) auch wieder maechtig sonnig. und ganz hanseatisch wurde heute mitsamt kirschkern die bootsaison im tretboot eröffnet (neckar, hölderlin und so…, fast wie elbe!). ihrem zehen wünsche ich baldigste besserung und abschwellung! ich finde, im frühjahr sollten sich körperanhängsel unbedingt loyal verhalten und vom BESTIMMER keine schonzeiten fordern! ach, wie gerne käm‘ ich dieses jahr mal wieder nach HH – übrigens nicht zuletzt deshalb, weil meine großmama mitsamt ihrem mann (dem haudegen) lange jahre auf dem ohlsdorfer kirchhof begraben war, bevor beide irgendwann in der kieler bucht versenkt wurden. aber jetzt, jetzt ist ja erst mal leben, was?!

    und schön, dass ihr schrank nichts abbekommen hat! ;)
    herzlich, ihr restaurateur schneck

  3. REPLY:
    wieso bin ich nach abhören der von ihnen eingestellten melodei so aufbruchgestimmt? vielleicht werde ich ja einfach anheuern, in vier wochen, um dann am horn von afrika in acht wochen von piraten gefangengenommen zu werden, um dann (in zwölf wochen) eine gutaussehende und gebildete somalierin kennenzulernen, welche dann, in sechzehn wochen, mit mir nach den vereinigten staaten ausreisen wollen würde, um dort einen gutgehenden somalien-handel aufbauen zu wollen (nicht ohne stammeselterliche resthilfe!), um dann – in zwanzig wochen – mit mir ebendort ein haus in vermont zu beziehen, um dann (circa im spätherbst) einen kleinen kirschkern-zwo auf die welt zu bringen und so weiter… (ich werde berichten).

    vielleicht aber sollte ich anstattdessen nicht nur hildegard von knef nachsingen, sondern auch hans von albers. das wär‘ möglicherweise plausibler, einträglicher und auch sonst irgendwie und allgemein verständlicher.

    besten dank also für die anregung, herr schmelzpunkt! herzlich ihr schneck

  4. REPLY:
    aber ihr habt sie doch nicht alle!!! Im Leid ist der Erfahrugsschatz am höchsten und einzig dort auch genießbar. Oder kann man sich Hunger vorstellen, wenn man satt ist? Nope! Genauso wenig wie schwitzen, wenn man friert. Aber das Gefühl kann man konservieren, wie sonst nichts. Sie wissen das, Herr Schneck!
    Der Weg ist das Ziel!

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