fronturlaub

ich werde mich dafür einsetzen, dass jetzt, in der warmen jahreszeit, den nichtrauchern untersagt werden sollte, plätze im aussenbereich von gaststätten zu belegen. im innenbereich ist ja zumeist genügend freier platz vorhanden.

17 Gedanken zu „fronturlaub“

  1. habe ich eigentlich erzählt, dass seinerzeit in berlin ankommend, schein unmittelbar in eine demonstration geraten ist (auf dem ‚roten ‚pariser platz‘), deren teilnehmer erregt an zigaretten ziehend, wiederum zum ‚roten rathaus‘ gezogen sind, um für uneingeschränktes ‚rauchen‘ zu demonstrieren?

    nicht…?

    natürlich habe ich mich der aufgabe nicht entzogen, zumal ich zufällig das richtige propagandamaterial zur hand hatte :)

  2. REPLY:
    bester schein, nein, das hatten sie noch nicht erzählt. ich hatte (jahre später!) über diese demonstration gelesen und ehrlich bereut, nicht dabeigewesen zu sein. mindestens, um möglichen enkeln dereinst zu berichten, was es an schmauch einmal alles gegeben hat. ich habe ja sogar noch erlebt, dass man in der londoner u-bahn rauchen durfte! oder wahllos in einer alten boeing sieben/zwo/sieben auf dem weg von nairobi nach mombasa, selbst noch, als es aus den bordlautsprechern hieß „hello, here’s the captain, i think, something is wrong with the left engine and i think, it’s better to go back to nairobi“. oder in der gondel hinauf zum piz corvatsch (CH), bergstation, damals, als die skier noch fangriemen hatten und eine bindung für’s leben galt. oder letztlich sogar auf dem schulhof! insofern richtig, dass sie sich der aufgabe nicht entzogen haben. und aber auch richtig, dass sie wohl ecke friedrichstraße nach rechts abgebogen sind… seinerzeit! dafür und sowieso herzlich, ihr schneck :)

  3. Kriegen Nichtraucher, die Raucher immer in ihrer Umgebung duldeten und wegen deren Zwangsverweise die Welt auch nicht mehr verstehen wenigstens noch einen freien Stehplatz unter der Brücke oder so? Meinethalben auch Luftbrücke? Man könnte sich ja zur Not per Megaphon die Konversation zuflüstern.

  4. Beweise? Gestern fand ich ein formidables Feuerzeug und hob es auf, um es einer rauchenden Bekannten später zu schenken mit der ich draußen im Straßencafé saß und ihr beim rauchen milde zusah. Boshafte Nichtraucher täten das nie!

  5. aber mal sehen, bester Herr Schneck, wenn Sie,
    ausnahmsweise Ihrer Rauchware verlustig gegangen, nichtsdestotrotz bei lauer Frischluft ein Blondchen
    inhalieren wollen und von einer extrem humorlosen
    Servierkraft notfalls unter Androhung von
    körperlicher Gewalt nach drinnen ins Stickige
    gezwungen werden, um dann mit stumpfem Blick und
    einer wehen Träne nach draußen zu schauen durchs
    geschlossene Fenster.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  6. REPLY:
    lieber schoss, was meinen sie, wie es mir den ganzen langen winter über ging, wenn ich draussen stand, zitternd, frierend, verachtet, mit häme überschüttet, erbärmlich rauchend und durch eisblumen hindurch die blondchen im schwachen licht des gaststätteninnern sah, wie sie dort alleine, einsam verblühend und voller unglück am tresen saßen, weil da kein einziger mehr war, der ihnen noch hätte etwas spendieren können?

  7. REPLY:
    schutzzonen für Nicht-Raucher finde ich formidable idee…. und selbstverständlich sind schutzzonen keine komfortzonen. auch die in den siebzigern gebauten privaten atombunker waren keine komfortzonen, sondern einfach zum überleben gedacht. so sollte man es mit den nichtraucherecken auch halten *nickt heftig zustimmend zu ihren eigenen assoziationen*….
    schützt die gesunden vor den rauchern. yep. packt sie in sauerstoffzelte :-))

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