der dumme zu sein äquatortaufe

aequatortaufe
(Äquatortaufe)

„liebe Helene!
Ich sitze gerade an einer Screibmaschine, die Papa und ich auf dem Sperrmüll gefunde h hjjjjjjr uendhzuiog

Papa schneidet sich gerade die Haare und redet über i eine Stechmücke, die ihn ärgert. Summmsummm summm
Ich screibe die nächsten sätze auf Omas Schreibmaascine!!! Ich bin scon gespannt:, wie die aussieht.

Oma sitzt im
hhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhuuuuuuuuuuuuu

Oma sitzt in dem Esszimmerchen und telefoniert mit schwesterchen; hallo;!

Jetzt hat sie mich von meinem Platz verscheucht um von dort ein Buch zu holen. Es macht mir einen riesengroßen Spaß mit dieser Sreibmaschine zu screiben. Die zersciedenen Farbem machen es noch viel lustiger! Oma schaut mir zu und isst BANANE! Papa fotografiert die Bilder aus dem Buch das sie (Oma) von dem Platz auf dem ich sitze geholt hat. Oma hat gerade gleichzeitig von ihrer Banane abgebissen und einen Scluck Wasser getrunken. Jetzt ist nichts mehr von der Banane übrig. Schade.

Oma isst jetzt nicht mehr ihre ßanane sondern redet über Wespen in ihrem Badezimmer. Papa labert komische Sachen. Ich screibe jetzt ab und zu dass auf, was Oma alles sagt.

Wenn die denn aber das hängt und die kommen also die kommen und ich tu na Helgas das wäre nett ich weiß nicht wie man so ein komisches Oma sagt gerade Quatschbriefe musst die Bilder in Laden bearbeite die keine Ahnung wer das bin jetzt schun der foooooooooooooo kannst weiter ich wollt nur hm und die so ganz ent der dumme zu sein .“


Für meinen Onkel – RIP, den Sohn von dem mit dem Hut auf dem Kopf und dem Bruder von Oma. /niedergeschrieben auf 2x Olivetti durch Kirschkern.

5 Gedanken zu „der dumme zu sein äquatortaufe“

  1. Wunderhübsch aufgeschrieben! Obwohl nicht ganz durchblickend, erinnert es mich doch auch sehr an eine uralte Erika, der ich seit Kindheit meine Schreibkenntnisse verdanke. (Ihr Kirschkern scheint ein rechter Schatz zu sein!)

  2. ist schon auch ein wenig kryptisch :)

    /also: Wir haben eine alte Olivetti-Reiseschreibmaschine aufgelesen, die mich zum Fan der Wunder der Feinmechanik machen könnte! Heimgekehrt wurde zunächst jene und dann auch diejenige der alten Dame (mit Zweifarb-Band) ausprobiert, seitens des Kirschkernes (Tippen am Rechner kann sie schon fließend, aber so einen Dinosaurier hatte sie noch nicht unter den Fingerkuppen gehabt…), und während sie da so tackerte, fotografierte ich ein altes Fotoalbum ab, welches Bildraritäten der Familie der alten Dame birgt, jener Familie, in der kürzlich der erste von Fünfen gestorben ist, nämlich mein lieber Onkel H., der Sohn meines Haudegen-Großvaters, welcher seinerzeit das Glück hatte, nicht mit der Bismarck unterzugehen, anders übrigens, als der Großvater meines Kumpels „Jockel06“, der hier jüngst auch einen Kommentar hinterließ, was aber in keinerlei Zusammenhang mit dem obigen Text steht, sondern schlicht die Wege zeigt, die alles immer so gehen kann.

    (Und ja, der Kirschkern ist ein rechter Schatz! Ähnlich sicher der/die Ihrige(n), nicht? Waren die nicht sogar gleich alt irgendwie? Beste Grüße, Ihr Schneck)

  3. Ah, jetzt kann ich es mir besser vorstellen! Danke. Solche interessanten Familiengeschichten, auch noch bebildert, kann man nicht hoch genug schätzen. Meine Schwiegergroßmutter konnte auch immer äußerst spannende Dinge erzählen – wie sie z. B. mit zwei kleinen Kindern per Schiff Riga verließ und auch knapp der Katastrophe entging.
    Jo, der „Kleine“ (fast in Augenhöhe) ist 11 und auch so ein munteres Gewusel – und natürlich ein Schatz!! Deswegen kann ich die Freude am Kirschkern auch immer gut nachempfinden.

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