béziers

dorffest. auch hier hat sich einiges geändert. goa-freaks als väter betrunkener töchter, die nach berlin wollen mitsamt zungenpiercing. so sichtbar die lebensalter und wie schnell das alles geht. manche kenne ich noch als kleine kinder, als ich selbst noch halbergroßes kind war („he, wir sind zusammen konfirmiert!“). viele schnauzer. jetzt haben sie einen handwerkerranzen vor sich, alles gelaufen. haus, geschäft, kinder, benz, bier, fertig. in der lounge (feuerwehr) tanzt der maier zu HIGHWAY TO HELL. der hat die säge gehabt hinten am traktor, schon damals drei finger ab. alles so eklig. alles tatscht, alles fasst mich an. ich will weg, aber ich habe keine ahnung, wohin. ein ganzer abend und nur zwei paar augen, die mich interessieren. so sichtbar geschissen. bei aller sympathie und menschenliebe. ich hab so viel verachtung, wie nie früher. das war früher nicht so. ich möchte mal wieder lieben. geht nicht, gar nicht, zu viel verachtung. ekel. und wenn ich mein kind sehen will, dann muss ich heute in diese beschissene tortursiedlung fahren. das werde ich tun! und alles tatscht mich an, ich hasse das, ich mag nicht mehr angefasst werden. béziers hieß der ort mit B, in südfrankreich.

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