Wie schön, dass nach diesem langen und entbehrungsreichen Winter mit seinen kalten Bergen von Schnee und Eis die lang ersehnte Frühlingssonne endlich nun wieder ihre ersten wärmenden Strahlen drängend auf unsere liebe Erde schickt und die immerwährenden Kräfte der Natur sich neu erstarken zu vermögen – die ersten Rosen knospen zart in samtenem Rosa und öffnen ihre lockenden Lippen, gesäumt vom würzigen Nektar der göttlichen Leidenschaft, so manchem begehrlichen Fliegetier, sieh‘ da, eine kleine süße Biene klopfte bereits an mein Fenster, vor dem das Gras nun schon, dessen Stengel trunken von Honigtau, zwar voller Vorsicht noch und scheu, gleichsam des fruchtbaren Sieges gewiss, seine Farbe zu einem hoffnungsvoll lebendigen Grün verändert und im Jahreslauf nun erwachend werden allüberall im warmen dampfenden Moose bereits wieder saftig‘ Kinder gemacht, dass es eine zwiebelnde Lust, dem Treiben beizuwohnen.

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