4. okt

schloesschen

hochmittelalterlicher wohnturm erhalten SW-licher bereich, „drei schlitzfenster…“, erweitert nach osten und aufgestockt/erneuert in fachwerk um 1480?/1500!, westgiebel massiv?, ostgiebel fachwerk (um 1600? komisch…), fachwerk südseite (östl.bereich) erneuert im 19.JH? (hat’s mal gebrannt oä?) /NWseite massiv vor „1502“ erhalten, dach erneuert 19.Jh als satteldach (archivalien), vormals walmdach vgl stiche/abb.; dachstuhl? nicht zugänglich, noch vermietet, lehrerin. /gebohrt 1.OG/EG dendro 3x um 1502 (um ca.1998), im innern balken/bohlen-wände u. decken, putz- und fassungsbestand umfangreich erhalten!, zwischengeschoß bauzeitl., vormals wendeltreppe? >hinweise, treppe heute um 1600ff? ein einziges rätsel, die treppe. bisher. /hofhund (sehr schwarz, sehr groß) sehr süß, kommt her zum stöckchen werfen und macht sitz auf kommando (brezel); bäcker nebst erzählt, es gäbe einen geheimgang von der kirche (sic nebst) zum haus, „aber vorsicht!“. keller: klein, trocken, gemauert, wein/cola (östl. bereich nicht unterkellert? hm…); statiker und 3 grubenöffnungen abwarten, ebenso gerüst und archiv. hund gibt pfötchen (wg. ‚kakao-trunk’/?), Foto: Mittagsseite, fazit spannend.

17 Gedanken zu „4. okt“

  1. Und, ziehen Sie jetzt da ein? Und wann kann man Sie da besuchen kommen? Vielleicht bisschen kleine Fenster. Aber das Licht auf der Fassade entschädigt für alles.

  2. Die Ist-Treppe ist kniebetreffend eigentlich recht zahm. Bis 1503 allerdings gab es dort nur eine Wendeltreppe. Und meistens wurden die Leut‘ seinerzeit ja auch nicht so alt, d.h. sie waren bereits gestorben, bevor die Probleme anfingen.

  3. Ich würde da sofort einziehen, liebe Anousch! Gutes Karma, trotz Alter. Wunderschöne Hofsituation. Leider aber ist die Immobilie bereits vergeben. Und nicht so ganz am ganz richtigen Ort, vielleicht.

  4. Schade schade! Möpse? Schieferboden? Schiefer Boden? Wieviele Dinge wohl jeden Tag verlorengehen, man darf gar nicht daran denken. Andererseits findet man ja auch oft was. So gehts, halt.

  5. Liebe Phyllis, sehr treffend, diese Vorstellung, und dem angenehmen Shui (ich nenn das jetzt mal so) des Anwesens absolut gerechtwerdend. /Der Hund übrigens eine Hündin, so ganz ohne blödsinnige Allüren.

  6. Die ist – jenseits des eigenen Gustos – oft schwer zuzuordnen, da diese Art von Untersuchungen (auch) viel mit Logik bzw. „Unlogik“ arbeiten. Es ist ein stetes Abwägen, ob denn nun das Symmetrische oder gerade sein Gegenteil angenommen werden kann bei der Klärung der Baugeschichten.

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