schweinf. grün

was wär ich ohne meine meinemelancolia, lieber benjamin biolay. du alter fickymusikmusiker. langer atem, große glocken, regen und der nebel des grauens, der unter den ritzen der alten holzhütte reinströmt, weil der ofen eben zieht, wie ein ofen eben ziehen muss und kein stumpfes messer mehr ist, was es war. grau ist eine gute farbe, mir viel lieber, als. /weil. („weil…!“ – so würde mit nachdruck die kirschkern sagen, wenn sie nichts, garnichts, begründen will.) bouteilles und radiergummis, tusche und absinthersatz für gedrillte schwärze im gleichschritt. und im schritt, sowieso. man muss nur schweinfurter grün denken, schon fallen die fliegen von der wand. es bleibt dabei: ich verehre das gültige fragment, mehr ist nicht, und ich flüchte stets in rückenlage am liebsten. kein hund würde das verstehen beim abschütteln oder totschütteln von hasen. oder geschichten. sowieso, die lebenden können nicht trost spenden, allerhöchstens diejenigen, die schon gegangen sind. man sollte nie so tun, als ob man ein schweinfurter grün überleben würde können.

8 Gedanken zu „schweinf. grün“

  1. Enthält ja auch Arsen das Schweinf.Grün.
    Und überhaupt: Schweinfurt!
    Kugellagerfabriken. Todesbringer. Und Gunter Sachs, der Erbe des Ganzen.
    Das kann eine Weile gut gehen. Später wird´s kritisch.

  2. Wegen des schönen Textes (Sie haben da sowas in den Zeilen….) musste ich erstmal diese Suchmaschine mit dem schlechten Ruf befragen und fand dieses.

    Die Farbe ist schon … hm…. schockierend … hm …. interessant. Ich glaube, als junges Mädchen hatte ich mal Schnürstiefel in einem ähnlichen Farbton. Mit diesen kam ich sogar ungewollt bis nach Venedig, wodurch ich nicht zur Arbeit erschien und eine Abmahnung bekam. Ich kann also bestätigen, dass diese Farbe nicht unbedingt positive Schwingungen mit sich bringt….

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