15 Gedanken zu „o.T.“

  1. Hatte zunächst einen Rätselspaß erwägt (nach dem bekannten Motto: Wer’s errät, bekommt von mir ein Hanuta!), aber das ist wohl zu speziell, ausserdem war’s ganz einfach ein schöner Besuch dort an diesem angenehmen Ort nach langer Zeit einmal wieder. Übrigens: Es ist nix St. Magnus zu Schussenried, aber so ganz schlecht lagen Sie nicht…

  2. Das ist ein Westfassadendetail von der Zwiefaltener Münsterkirche! Hab‘ ich recht, oder hab‘ ich recht, Herr Schneck? Ich hoffe sehr, Sie sind im Besitz eines Geheimcodes zum Knacken des Staatsanzeigers …

  3. Das ist so ein barockes Westfassadenteil, keine Frage und das mit Zwiefalten ist auch fast richtig, Frau Rinpotsche, aber nur fast, Frau Rinpotsche! Denn vielmehr handelt es sich um die Klosterkirche der ehemaligen Prämonstratenser-Abtei Obermarchtal, wo mir einst der letzte irgendwie verbliebene uralte Mönch die Ikonografie der Komplett-Ausstattung des nahe gelegenen Münsters zu Zwiefalten erläutern konnte, in dem ich einst meine Jugend arbeitenderweise verschwendete, während andere bspw. in Hamburg studierten und jeden Tag Parties feierten mit Bier und Weibern. Drunten liegt und fließt die junge Donau, in der man übrigens auch wunderschön baden kann. Und nahe auch der kleine Flecken Rechtenstein, wohin einst mein Vater aus der Kriegsgefangenschaft… mit jenen Handschuhen… usw.

    Würden Sie mir bitte dringend den Geheimcode des Staatsanzeigers übermitteln? (Hanuta!) ;-)

  4. Ha, das ist ja wie früher beim 1000-Teile-Puzzle, wenn man die Hälft` hat und dann zwei ganz ähnliche Teile in der Hand hin und her wendet, weil beide passen könnten.

    Nun bin ich ja gespannt, welche Kirche der liebenswürdige Herr Schneck da so raffiniert fotografiert hat ;-)

  5. *knabber-knabber*
    vor lauter Spannung fange ich schon an, statt an einem Hanuta, woanders herum zu knabbern… aaaarrrrgggg…. nu lüften Sie schon das Geheimnis und machen der Spannung ein Ende…
    außerdem wenn sich hier ein Magendratzerl ausbreitet, dann isses mir wurscht, ob es 15 Uhr oder drei Uhr in der Früh ist ;-))

  6. Abt. Gleichzeitige Kommentare ;-)

    Obermarchtal kennen Sie bestimmt? Wenn je nicht, dann unbedingt hinfahren. Weniger das schwäbische Frühbarock (ich hab’s eigentlich nicht so sehr mit dem süddeutschen Barock), als der Ort mit Kreidefelsen und Donautal. Überhaupt dieses nördliche Oberschwaben, da wo die schwäbische Alb in ebendieses übergeht. Einst planten wir eine künstlerische Begehung der Klifflinie des Jurameeres. Selbige steht noch immer aus.

  7. DANKE für die Erlösung, lieber Schneck, sonst hätte ich noch eine schlaflose Nacht gehabt ;-)

    Ja, eine schöne Ecke, dieses barocke Oberschwaben; ich erinnere mich an Wanderungen und eine Kanufahrt… Lichtjahre her… außerdem henn` i dort amole gschafft: Ferienarbeit in dr Gaschtronomie. I wois abr nimmä, ob`s dui Kneip`ond`s Reschtora:n no geit.
    Ach, eine künstlerische Begehung… das wär` ja mal was Nettes! Beim Jurameer denk` ich sonst eher an die „vergessene Welt“ des Archaeopteryx ;-)

    @Rinpotsche: Falls Sie das Hanuta nicht mögen, ich ess` es gern auf :-)

    So… und nu: Guats Nächtle mitenand! [i muaß friah raus *gähn*]

  8. bester Herr Schneck, um Hanuta geht, muss die Lösung Brood, Herman heißen!
    (Ein Wahnsinn: so hohe Berge vorm Deich!)

    Herzlich
    Ihr Schoss

  9. Da haben Sie natürlich sehr und vollkommen recht, lieber Herr Schoss! Es war (ja immerhin) der 11.7.2001. Und wer kennt schon noch den Brood, den Herman? /Der Deich vor der Garage ersetzte kaum das Holz vor der Hütte, auch wenn´s ein Juli-Parisienne war (ein WURF?), -WIR aber retteten uns mit dem Verkauf von deutschem Bier aus der D-Mark vom Fass und der schon schengene Kirschkern badete im Feudeleimer nächst Honigmelonen und Bordstein unter den über uns hinwegdonnernden Trikolorestarfightern des Jaques Chirac im Starkregen. „So muss das sein!“ riefen seinerzeit die Revolutionäre und wir waren uns vollkommen einig in der Nachschau, wobei ein seltsamer Hexenschuss mich niederwarf damals, einmalig in der Vita meiner Rückenschmerzen. Ich war wie gelähmt, 11 lange Tage lang an der Bastille.

    Ebensoherzlich
    Ihr Schneck

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