doppel1

Ein kleines Schräubchen ist mir hinuntergefallen beim Ausrahmen eines Bildes und nun finde ich es nicht wieder auf dem Steinboden. Ich benötige das Schräubchen, um ein anderes Bild (eine Fotographie, Der Kirschkern im Winter vor dem Palast der Republik in einer rosafarbenen Daunenjacke von H&M, eine geradezu schon historische Aufnahme!) einzurahmen. Es ist ja noch nicht mal ein Weltenschräubchen, das dumme Ding. Allerdings ein Spezialschräubchen. Ich sah es noch hinunterfallen, dachte ACH, KEIN PROBLEM…, wie es da hüpfte und nun krieche ich und taste im Umkreis von zwölf Quadratmetern des Abganges seit einer Stunde und schaue mir den Boden im Streiflicht an von nah und fern. Nichts. Es ist zum Verrücktwerden. Ich will aber versuchen, mir den Tag durch dieses Geschehen nicht verderben zu lassen.

20 Gedanken zu „…“

  1. Ganz früher schrieb ich Photographie. Ich wollte das durchziehen! Dann, ein paar Jahre später, schrieb ich Photografie. Sodann Fotografie – und nun habe ich die Fotographie wiederentdeckt. Sächlich vielleicht wegen der Kindchenschemata (wobei meine Schraube weder einen kleinen, noch einen großen, sondern gar keinen Kopf hat.)

  2. gegen 0.45 uhr heute nacht hab ich sie neben wollmäusen unter dem schreibtisch schließlich gefunden, liebe frau rosmarin! mit der baustellentaschenlampe, luftlinie 4,50m.

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