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Erstaunlich eigentlich, wie wenig man kleckert, als Erwachsener im Verhältnis zur subjektiven Lebensdauer und zu den alltäglich zu vollbringenden motorischen Vorsichtsmassnahmen mit feinvorsorgenden Bewegungen und Umsicht bezüglich beispielsweise Eis, Senf, schmalfüßigen Gläsern und Kladderadatsch.

13 Gedanken zu „#“

  1. @momoseven & Teresa HzW: sie haben recht, dieses phänomen existiert, und dennoch, wenn man bedenkt, wie vieles jederzeit schwappen könnte, dies jedoch nicht tut in der regel, und das über jahre, einfach unglaublich!

  2. Wobei mir aufgefalen ist, daß es einen engen Zusammenhang zwischen heller Kleidung und Rowein und Tomatensoße zu geben scheint, eine Kombination, die zudem die Kleckerwahrscheinlichkeit ungemein erhöht. ;-)

  3. …und es gibt Kleider[ung], die zieht Klecker-Kladderadatsch magisch an, kaum, dass man sie angelegt, verkleckert man sich mit Cappuccino, Tomatensosse, Ketchup whatever… quasi eine Self-fulfilling-Klecker-Prophecy :-o
    Schön` Sonntach allseits – ohne [Grill]Soßen- und Nachmittagskaffeesahnekuchen-Kleckser ;-)

  4. REPLY:
    werte sofasophia, ja, es lebe der klecks, nicht nur auf der flachware! /schönes blog haben sie da, ich werd‘ ab jetzt öfter mal vorbeischauen. bestens, ihr schneck

  5. als schon-lange-still-mitleserin nun doch endlich mal ein bisschen senf-dazu.
    genau solche sätze, solche beobachtungen, solche gedankenspiele machen das leben – im verhältnis zur subjektiven lebensdauer natürlich nur – bunt und spannend.
    es lebe der klecks!
    liebgrüß, sofasophia

  6. REPLY:
    Kleckerprotokoll:
    zuletzt um 18:50 Uhr
    (ungeschicktes Ansetzen einer Colaflasche, Colaschaum blubbert aus dem Flaschenhals über meinen, Rinnsal am Schlüsselbein Richtung Halsausschnitt vom Unterhemd. Träger bekleckert.)

  7. REPLY:
    Fotterapparat is kaputt! Außerdem möchte ich als makellose gottgleiche Stummfilmdiva in die Geschichte eingehen! Ich möchte nicht wissen, was Marlene Dietrich auf ihre alten Tage für eine Sauerei im Bett hinterlassen hat. Sie hat da ja alles gemacht, ist die letzten Jahre ja gar nicht mehr aufgestanden.

    Kleckerprotokoll heute: 17.59 Uhr, Hüttenkäse mit Heidelbeeren (Halblage vor Klapprechner, also halb liegend, weiß nicht wie das Substantiv heißt) auf Suppenlöffel geschippt, Hüttenkäsekrümelkugeln und Heidelbeeren vom Löffel auf T-Shirt gekullert. Schmierspur auf Bronchienhöhe. Vom Teppich aufgesammelt.

    ca. 18:30 Uhr: beim Blumengießen Wasser zu schnell in den Topf geschüttet, schwarzbraune wässrige Erdspritzer auf blau-weiß gestreiften Webteppich weitläufig gesprenkselt katapultiert. Mit nassem Schwamm und Spüli Flecken weggerubbelt.

    Und der Tag ist noch nicht zu Ende.

  8. REPLY:
    Das klingt, werte Gaga, ja alles höchstdramatisch! Was bei Ihnen auf geheimem kleinstem Raume stattfindet, das beschreibt die Welt im Ganzen! Das Große im Atom, stellvertretend! Der Apfelkern in der Streuobstwiese!

    /Die Halblage ist seit jeher natürlich, das weiß ich aus eigener Erfahrung, kleckerproblematisch. Auch das hastige Blumengiessen fällt gewissermaßen in die ‚Halblagenkategorie‘, wobei es sich beim eigentlichen „Kleckern“ um einen anderen, wesentlich peinlicheren, Vorgang handelt. Blumensauereien hingegen fallen bei mir unter „Malheur“ oder „Natur-Problem“ und können gerne distanzierter betrachtet werden (wie z.B. auch ‚Hundehaufenschuhewiedersaubermachen‘, eine Tätigkeit übrigens, die ich Zeit meiner symbiotischen Ehe selbstgewählt wie zugewiesenermaßen ebensogerne ausübte, wie das hartnäckige-Tomatensoßenflecken-von-Kinderweihnachtskleidern-entfernen-mit-Geheimmitteln, weshalb mich bis zuletzt die Gotenstraßenanwohner als den „Meister Propper von Schöneberg“ bezeichneten. Ich war (und bin) sozusagen – und ich sage das nicht ohne Stolz! – der Mann für den Griff ins Klo.

    Und ich lese die ganze Zeit „Sturmfilmdiva“!

  9. REPLY:
    Gott ja, Herrje! Natur-Problem! Alles!!!
    Fukushima im Wasserglas!

    Mit stürmischen Grüßen
    aus dem Katastrophengebiet:

    Gaga Nielsen
    Fe One and Only
    StuRmfilmDramaQueen

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