vom rind

als wenn alles stillstehen würde. es ist viel nichts. es ist etwas leer. unterzuckerte zeit. so stell‘ ich mir den unterzucker vor. und das, obwohl alles voll ist, auch die zuckerdosen. ein großes stück zähes suppenfleisch und mir fällt nichts mehr ein dazu und zum rest eigentlich auch nicht mehr, zur suppe. man muss eben zuende kauen, auch wenn’s schmeckt. der kirschkern meint, ich solle mir auf gar keinen fall eine anzughose kaufen! ich sei eben nun mal ein jeanstyp, sie wisse das, sie spüre das! anderntags in anderlecht im interview die frage „und wann genau haben sie sich das erste mal die zähne unter der dusche geputzt, herr schneck?“. ich beantworte souverän „im kriegswinter 1944. und nennen sie mich nicht schneck!“. so mag ich mich.

13 Gedanken zu „vom rind“

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