gürkchen

TRAUM, nach einem halben tiefschlaf beim mittagsschlaf: es gibt irgendwo, in ländlicher umgebung (harz?, schwäbische alb?), eine tiefen-bohrung. wir, ich bin nicht alleine, stehen alle, freundlich gestimmt, vor einem loch, etwa in der größe (oder des durchmessers) eines tesa-paketklebebandes. und es geht nun in diesem loch dreitausend meter geradezu in die erde. ich habe eingeladen, und es ist mir sehr wichtig, dorthinein ein gürkchen (eines aus den 1a-gläsern, also ein leckeres ganz kleines, eingelegt in essig) hineinzuwerfen. ich darf das vornehmen. wir alle schweigen gespannt. ich werfe, und wir hören nach endlos langer zeit ein leises: „plitsch“. wir alle wissen jetzt, daß dort, in dreitausend metern tiefe, soeben ein kleines CORNICHON angelangt ist.

3 Gedanken zu „gürkchen“

  1. Das versteinert dort jetzt und in tausend Jahren oder ein bisschen länger, wird man irgendwo im All auf einem fernen Planeten darüber Witze machen, wie klein und krumm die Geschlechtsteile der männlichen Erdenbewohner doch waren. 🙂

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